Verlorenes Kulturgut wiederherstellen

Wie wichtig für Trier?

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Im Laufe des letzten Jahrhunderts (nach dem Ende des zweiten Weltkrieges bis ins Jahr 2000), wurden immer wieder Kulturgüter, wie z.B. das Hotel Reichshof am Hauptbahnhof, oder das alte Hotel Porta Nigra, abgerissen. Auch nach Inkrafttreten des "Denkmalschutzgesetzes" geschah dies weiterhin. Ich plädiere dafür, dass anstelle der heutigen Nutzbauten an diesen Stellen, die alten Kulturgüter wieder errichtet werden, um der Stadt einen Teil seiner ehemals glanzvollen Bauten wiederzugeben.

Unter anderem kann in diesen Fällen dann auch über eine anderweitige Nutzung der wieder errichteten Gebäude nachgedacht werden.

Das nennenswerteste Beispiel, ist das bereits erwähnte ehemalige Hotel Reichshof, an dessen Stelle (gegenüber dem Hauptbahnhof, seitens der Bushaltestellen) heute ein veralteter Nutzbau steht.

Verwaltungshinweis für den Rat: 

Das Hotel Reichshof am Hauptbahnhof wurde 1956, das ehemalige Porta Nigra Hotel 1966 abgebrochen. Die Neubauten, die nach dem Abbruch der Gebäude errichtet wurden, befinden sich in Privateigentum. Daher hat die Stadt Trier keine Handhabe von den heutigen Eigentümern den Wiederaufbau der vormaligen Gebäude zu verlangen. Ob es bei anderen Gebäude umsetzbar oder sinnvoll ist, die Vorgängerbebauung wieder zu errichten, wäre im Einzelfall zu diskutieren.

Kommentare

7 Kommentare lesen

Bitte im Brunnenhof anfangen und den hässlichen Blechkasten entfernen. Die damalige Treppe wieder herstellen und die Wand wieder mit wildem Wein begrünen. Unfassbar wie man diesen schönen Innenhof vor ca. 15 Jahren verunstaltet hat. Der fehlende Brunnen ist dabei das kleinste Problem. Sic transid Gloria mundi!

Transit

Schöne Idee, aber wer soll das bezahlen?!

Es gibt 4 Bestandteile für die Finanzierung:

1. Spenden
2. Antrag beim Land Rheinland-Pfalz zur Unterstützung
3. Unterstützung vom Amt für Denkmalpflege (es handelt sich ja um den Wiederaufbau eines Gebäudes, welches den Status eines Denkmal hätte)
4. Die Stadt Trier würde ebenfalls einen Teil der Kosten übernehmen (sinnvolle Ausgabe von Steuereinnahmen)

Dies ist in etwa das gleiche Konzept, welches es beim Balduinsbrunnen genutzt wurde.

Und das selbst mit hoher Schuldenquote sowas möglich ist, hat die Stadt Frankfurt am Main bewiesen. Diese hat 13 Häuser ihrer alten Altstadt wiedererrichtet.

@Vinyl: Das war ja auch eine reine Geldverschwendung.

Prima Idee, es wäre schön, wenn der Hof begrünt werden könnte. So ist er doch sehr grau und kalt.