Anwohnerparkschein

Bürgervorschlag

Wie wichtig für Trier?

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Dieser ist im Moment noch sehr günstig, eine Gebühr von 5 Euro pro Monat ist nicht zu viel. Den Anwohnerparkschein könnte man auch auf weitere Gebiete ausweiten.

Die Gebühr ist eine zusätzliche Belastung für Autofahrer und kann so beim Umstieg auf Bus und Bahn helfen = Entlastung der Straßen.

Aktuell gibt es einen ähnlichen Vorschlag "Anwohnerparken Innnestadt" Nr. 3494

Fortgang:  Rat prüft
Verwaltung | Rat | Ortsbeirat
Rat: prüfen

Ergebnis Rat: 

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, diesen Vorschlag eingehend zu prüfen.

Verwaltungshinweis für den Rat: 

Eine Gebührenerhöhung für die Erteilung des Bewohnerparkausweises ist solange nicht möglich bis der Bundesgesetzgeber den Kommunen erlaubt, eine höhere als die jährliche Höchstgebühr von 30,70 € zu erheben. Nach Bundesrecht dürfen nur kleinräumige Bewohnerparkzonen gebildet werden, damit die Bewohner in Fußnähe zu ihrer Wohnung parken können. Andererseits darf die Zone nicht so groß sein, dass vermeidbare Kfz-Fahrten innerhalb der Zone attraktiv werden. Die weitere Einrichtung von Bewohnerparkzonen, die immer mit einer flächendeckenden Bewirtschaftung aller öffentlichen Parkmöglichkeiten einhergeht, wird von der Verwaltung im Auftrag des Stadtrates geprüft. Die Umsetzung ist leider sehr zeitaufwändig und deshalb nur nach und nach möglich. Weiterlesen über Verwaltungshinweis für den Rat

Verwaltung empfiehlt:  prüfen

Kommentare

6 Kommentare lesen

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muß ich leider ablehnen. Der Anwohnerparkausweis hat in manchen Zonen zu überhaupt keiner Verbesserung der Parksituation geführt (Innenstadtparkzonen zum Beispiel O). Es gibt nach wie vor mehr Autos als Stellplätze, Anwohner fahren teils mehrfach durch die Straßen, um einen Parkplatz zu finden und können nicht mal auf andere Zonen ausweichen. Höhere Gebühren hierfür zu verlangen, halte ich für falsch.

Vorschlag: Mehr Kontrolle Fremd-, Falschparker; Parkausweise, die für mehrere Zonen gelten (O+P, D+K, ...)

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Ich denke auch, dass eher mehrere Kontrollen gegen Falschparker und Fremdparker durchgeführt werden sollten. Aber die Idee eines Anwohnerparkscheines für mehrere Zonen halte ich nicht für gut, es sei denn, die Gebühr für einen Mehr-Zonen Parkschein wäre höher als die ursprüngliche Gebühr. Denn der Anwohnerparkausweis wird jeweils für die Zone vergeben, in welcher der Anwohner sein zu Hause hat. Daher sollte er nicht woanders Parken müssen. Aber wenn die Gebühren quasi pro Zone fällig würden, wäre die Idee eines Mehr-Zonen Parkausweises gar nicht mehr so schlecht.

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Der Vorschlag mit höheren Gebühren für den Anwohnerparkschein ist berechtigt. Würde man die genutzten Flächen fairerweise mal in Bezug zu Mieten bzw. Pachtbeträgen setzen würde man sehen wie extrem hoch die Allgemeinheit jenes Anwohnerparken im Augenblick subventioniert.
Als Referenzbetrag sollte zumindest die Monatspauschale für den örtlichen öffentlichen Verkehr dienen, auch wenn man in jenem bekanntlich nicht annähernd so viel Platz verbraucht wie für einen Autostellplatz.

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hallo in der Innenstadt ist die Parkplatzsituation sehr angespannt, da es mehr Anwohnerparkausweise als Anwohnerparkplätze gibt. Könnte man als Anwohner auch auf den Parkuhrplätzen kostenlos mitparken oder man macht überall Parkuhren hin.
Somit könnten alle in ihrer Parkzone parken und die Falschparker müssten auch bezahlen.

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"Denn der Anwohnerparkausweis wird jeweils für die Zone vergeben, in welcher der Anwohner sein zu Hause hat." - welche Zone ist das denn, wenn man z.B. am Hauptmarkt wohnt? In der Dietrichstraße? Oder hinter dem Dom? Oder doch in der Bruchhausenstraße? - drei verschiedene Zonen!
Schon jetzt können sich Innenstadtbewohner für eine dieser Zonen frei entscheiden, sind dann aber auf diese eine Zone festgelegt. Leider weiß man vorher nicht, wie viele direkte Bewohner dieser Straßen Parkscheine haben, wie diese Zonen ausgelastet sind. Natürlich soll eine leichte Öffnung/Ausfransung der Zonen nicht dazu führen, daß jemand mit Bewohnerparkschein aus Nord zum Einkaufsbummel in der Stadt die dortigen Zonen nutzen kann...

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Warum muss man durch billige Anwohnerparkscheine diejenigen belohnen die sich, in der vom Verkehr geplagten Stadt überhaupt, ein Auto leisten?

Ein Anwohnerparkausweis garantiert keinen Parkplatz! Menschen die sich privat einen Parkplatz mieten zahlen deutlich mehr und nur diese haben dann eine Parkplatzgarantie.

Wenn man den öffentlichen Nahverkehr fördern will kann man nicht auf der anderen Seite billige Parkplätze bereithalten.