Verkehrsberuhigung im Avelertal einführen

Die Straße ist völlig überlastet mit Fahrzeugen, die auch noch zu schnell sind. Das erzeugt Lärm, Stress und Unfälle, schrecklich.

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Stimmt. Eine Tramverbindung durch das Avelertal zur Anbindung der Höhenstadtteile und der Universität wäre eine sinnvolle Alternative.

Eine Verkehrsberuhigung ist dringenst angesagt. Diese Straße ist inzwischen zu einem der letzten Refugien für verstandbefreite Raser und Poser geworden. Die städtischen Kontrollen sind binnen 5 Minuten wirkungslos und werden auch viel zu selten durchgeführt. Nach 22 Uhr finden keine Kontrollen mehr statt da dann Dienstschluss ist... Das wissen die Raser und dann geht es bis ca. 2 Uhr in der Nacht los! Eine Installation von permanenten Messanlagen (sowohl Blitzer als auch Messtafeln) in beide Richtungen ist alternativlos. Lärm und Raserei haben buchstäblich die Schmerzgrenze überschritten. Inzwischen hat sich auch wieder eine Anwohnerinitiative gegründet und wird den Druck auf die Verwaltung erhöhen!

Wenn die schon vor langer Zeit diskutierte Anbindung des Petrisbergs / der Höhenstadtteile dort durch einen trassengebundenen ÖPNV (Stichwort "Petrisberg-Aufstieg") endlich angegangen würde, könnte die Zahl der Privatautos auf den Straßen, die die Kohlenstraße / die Gustav-Heinemann-Straße nutzen, drastisch reduziert werden.

Die Stadt sollte endlich anfangen mit innovativen und attraktiven Konzepten den Verkehr neu zu regeln, statt immer nur das Auto als wichtigsten Verkehrsteilnehmer zu sehen und zu versuchen, die zunehmende Zahl an Kraftfahrzeugen mit noch mehr Straßen zu regulieren!
Trier hat den Klimanotstand ausgerufen; daher müssen die städtischen Behörden / die Stadtplanung auch eine lenkende / steuernde Wirkung ausüben - im Bereich Verkehr zur Reduzierung des Individualverkehrs, der durch ihn verursachten Abgase und des Verkehrslärms; sie können sich nicht darauf verlassen, dass „die Bürger“ von sich aus der Notwendigkeit entsprechend handeln.
Eine Streckenführung des „Petrisbergaufstiegs“ von Filsch über Tarforst und den Petrisberg zum Hauptbahnhof und zur Porta Nigra mit einer Weiterführung nach Zurlauben und zur Hochschule wäre sehr gut. Denn durch die Reaktivierung der Weststrecke und eine Art S-Bahn zwischen Konz, Trier und Schweich, wie es geplant ist, wird das Problem des Verkehrs zu und von den Höhenstadtteilen nicht gelöst.

Zusätzlich zu dieser Lösung könnte auch versucht werden, einen gut funktionierenden Fahrradlift zur Anbindung der Höhenstadtteile mit dem Velo zu konstruieren; die klugen Köpfe der Hochschule sind mit ihrem Know-how sicher in der Lage, etwas brauchbares entwickeln.