Radfahren in Trier sicherer machen

Wie das geht, kann man von den Holländern lernen. Die beraten übrigens auch deutsche Städte, man muss das ja nicht alles neu erfinden:
Artikel "Der Weg vom Pop-up zur permanenten Fahrradinfrastruktur in Deutschland" (Aufgerufen auf der Homepage der "Dutch Cycling Embassy" in Utrecht):
https://dutchcycling.nl/de/news/news/788-der-weg-vom-pop-up-zur-permanen...

Finanzierung der Kosten durch Förderprogramme:
Beispiel: Pressemitteilung Sonderprogramm "Stadt und Land" für flächendeckende Fahrradinfrastruktur (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur):
https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2021/009-scheuer-of...

Je mehr Menschen das Rad (statt Auto) nutzen, um in die Stadt zu fahren, desto mehr tun wir gegen den Klimawandel. Mehr Radfahrer = weniger Autofahrer.

Kommentare

8 Kommentare lesen

Sicherer werden Radspuren, wenn sie geschützt werden, z.B. durch Barrieren (Blumentöpfe, Poller, Hütchen, etc.). In vielen Städten gibt es Pop-up-bike Lanes, die gut angenommen werden, weil man sich sicher fühlt. Die Radstreifen mit Piktogrammen sehen vielleicht sicher aus, man fühlt sich aber nicht sicher. Oft wird von Autofahrenden zu eng überholt oder manövriert, ohne die Radfahrenden zu beachten. Auch das Dooring ist in Trier oft ein Problem (Mustorstraße).

Ausbau des ÖPNV und Fahrpreise reduzieren. Dann könnte der Verkehr zeitgleich auch reduziert werden.

Das stimmt, der ÖPNV ist ja ein anderes (leidiges) Thema.
Mir geht es hier erstmal um die Sicherheit der Radfahrenden. Viele möchten ja gern in der Stadt fahren, trauen sich aber nicht. Auch Schulkinder sollten die Möglichkeit haben, sicher mit dem Rad zur Schule zu kommen. Radfahren dient ja auch der Gesundheit und hat eben weitere positive Nebeneffekte.

Stimme absolut zu! Wichtig ist auch, Kinder und jugendliche RadfahrerInnen im Blick zu haben!

Stimme ich allen zu. Ich würde gerne mit dem Fahrrad zur Schule fahren, doch mir und meinen Eltern ist das zu gefährlich.

Die aktive Mobilität wird in Trier stark vernachlässigt. Leider!

Also anfangen könnte man
1) mit der Errichtung einiger geschützter Fahrradstreifen ( z. B. protected pop-up-bike-lanes), die später verstetigt werden können und
2) mit fahrradfreundlichen Kreuzungen.

Prima Vorschlag. Aber bitte nicht schon wieder Poller = unschönes, brachiales Symbol von Begrenzung auf der Straße und manchmal auch im Kopf.