Plogging bekannt machen – Müll beim Joggen sammeln

Wie wichtig für Trier?

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"Plogging ist ein Kofferwort, gebildet aus den Bestandteilen „plocka“ (schwedisch aufheben) und Jogging, und steht für eine Natursportart, bei der – zumeist organisiert und mit Handschuhen sowie Abfallbehältnissen ausgestattet – die Vermüllung der Landschaft bekämpft wird." (aus Wikipedia)

Mein Vorschlag zur Müllbeseitigung:
Die Stadtverwaltung soll mithelfen Plogging bekannter zu machen z.B. indem engagierte Trierer Persönlichkeiten sich beim Plogging fotografieren lassen und in der Rathaus-Zeitung davon berichtet wird.

Plogging macht jeden Tag zum Dreck-weg-Tag!

Verwaltungshinweis für den Rat: 

Das Fachamt findet die Idee unterstützenswert. Engagierte Bürgerinnen und Bürger,die Plogging aktiv betreiben, können sich gerne mit dem Stadtreinigungsamt in Verbindung setzen, um gemeinsam Plogging bekannter zu machen. Tel 0651-718-2701, email: gerald.baier@trier.de

Verwaltung empfiehlt:  (teilweise) umsetzen

Kommentare

4 Kommentare lesen

Falscher Ansatz. So vermittelt man den Müllsündern: Macht nur, wir halten uns ja fit mit dem Aufräumen.

Sehe ich genauso wie Treveris. Natürlich ist Landschaftsvermüllung ein Riesenproblem, aber mit Dreck-Weg-Tagen, Plogging und Ähnlichem - so lobenswert diese Ideen auch sind - bekämpft man im Zweifelsfall nur die Symptome und nicht die Ursachen.

Ich persönlich hebe auch immer wieder mal beim spazieren gehen nebenbei Müll auf und werfe ihn in den nächsten Mülleimer, wenn ich welchen sehe, ist quasi ein Reflex. Aber es kann eigentlich nicht sein dass man in der Regel erwachsenen(!) Menschen ihren Müll hinterherräumen soll. Ich sammle ja auch keine fremden Hundehaufen auf der Straße ein, nur weil der*die Herrchen*Frauchen es "vergessen" hat?? -> Ok zugegeben, da ist das Ekelpotenzial auch um einiges größer.
https://www.trier-mitgestalten.de/informieren
Das einzige was mir diesbezüglich spontan einfällt wäre vielleicht allgemein mehr Müllbehälter aufstellen, diese eventuell öfter leeren. Es sollte mindestens bei jeder Parkbank/Sitzgruppe oder Ähnlichem auch ein Müllbehälter stehen. Am besten noch mit Mülltrennung wie das mittlerweile in Bahnhöfen üblich ist, das wäre eventuell der nächste Schritt, aber es kann nicht sein, dass man teilweise mehrere 100 Meter weit laufen muss, bis man überhaupt einen Mülleimer findet.
Außerdem in allen Alters- & Bevölkerungsgruppen bessere regelmäßige Aufklärung/Prävention betreiben, was für katastrophale Umweltfolgen es haben kann seinen Müll in der Natur zu hinterlassen (Zersetzungszeiten von verschiedenen Stoffen, Vergiftung von Böden/Pflanzen/Tieren und nicht zuletzt (Mikro-) Plastikverschmutzung der Meere).

Wenn man zum Beispiel Plastikabfall/Tüten/sonstige Gegenstände am Moselufer hinterlässt und es niemand aufhebt, ist es im Prinzip nur eine Frage der Zeit, bis es in die Mosel gespült wird und sich irgendwann letztendlich im Ozean zu einem der jetzt schon riesigen stetig wachsenden schwimmenden Plastikteppiche/Plastikinseln gesellt, wo sich Meereslebewesen darin verheddern oder dran verletzen, und sich mit der Zeit in immer kleinere - auch mikroskopische - Teile zersetzt und irgendwann auch im Magen der Fische oder Ähnlichen landet.
(Mosel war jetzt nur ein naheliegendes Beispiel, gleiches gilt aber auch für die meisten Plastikabfälle, die an sonstigen Orten in der Natur landen, die landen, wenn auch über Umwege, mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann im Grundwasser oder in einem Fluss und schwimmen von da aus weiter ins Meer.)

Tut mir Leid, wenn mein Kommentar jetzt ein bisschen ausgeartet ist :)

Leute, wenn ihr draußen unterwegs seid und schon (teilweise vermeidbaren) Müll produziert, dann lasst es wenigstens nicht liegen, sondern tut es in den nächsten Mülleimer, das kann doch nicht so schwer sein!

Edit: Keine Ahnung wie dieser Link da hineingeraten ist, war jedenfalls keine Absicht. Da hab ich wohl irgend eine falsche Taste gedrückt. ^^

So falsch ist der Ansatz nicht. Es fällt leichter, Müll auf einen vermüllten Weg zu werfen, als auf einen sauberen Waldweg. Deshalb macht es Sinn, die Wege sauber zu halten. Zudem lassen sich Umweltsünder nicht so leicht erziehen, wie gewünscht.