Schienengebundenen ÖPNV in Richtung Universität statt vieler neuer weiterer Parkplätze auf dem Petrisberg realisieren

Wie wichtig ist das für Trier?

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Statt neue Parkplätze auf dem Petrisberg zu planen, sollte ein schienengebundener Nahverkehr, wie es der mal angedachte und dann ad acta gelegte "Petrisbergaufstieg" war, realisiert werden!

Die Höhenstadtteile auf der Tarforster Höhe wachsen immer weiter, der Verkehr auf den wenigen Zufahrtsstraßen wird immer mehr.
Ein Bus, der sich über die Sickinger Straße den Weg auf den Petrisberg hoch quält, ist ungeeignet, um das Wohngebiet auf dem Petrisberg und im weiteren Verlauf noch den Stadtteil Irsch anzubinden.
Und die Busse, die neben den vielen PKWs die Kohlenstraße langsam hoch fahren, sind genau wie die Busse von Olewig über die Gustav-Heinemann-Straße - besonders während des Semesters - häufig überfüllt und angesichts der vielen Personen, die hier oben leben/arbeiten, nicht ausreichend.
Das Burgunder-Viertel als autofreies Quartier wäre auch ein Anfang zur Verkehrsberuhigung, aber die Fahrzeuge müssen ja doch erst mal die Straßen den Berg hoch benutzen.

Daher ist eine schienengebundene Anbindung der Höhenstadtteile aus der Stadt, über den Hauptbahnhof und dann den Petrisberg hoch, durch das neue Wohngebiet, am ehemaligen französischen Lazarett (Uni-Campus 2) vorbei über die Universität nach Tarforst eine sinnvolle und nötige Option, die die Stadt umsetzen soll!

Kommentare

12 Kommentare lesen

Das war lange in der Planung (Projektname Petrisbergaufstieg), hat sich aber mit ca. 100 Mio. € Kosten als nicht finanzierbar dargestellt.

Ein sehr sinnvoller und guter Vorschlag. Man könnte die Trasse zum Beispiel durch das Avelertal führen. Im Bereich Kürenz/Grüneberg aus dem DB-Netz ausfädeln, ein kurzes Stück am Hang entlang oder mit kurzem Tunnel hinter der Tabaksmühle durch, an den Weinbergen entlang im Tal, im Tal weiter entlang am Weidengraben und dann am Umspannwerk bei Tarforst in Richtung Uni auf das Hochplateau einschwenken.

Warum denn DB? Ich denke, hier wäre eine Straßenbahn viel besser geeignet.

Unterstützenswert. Ist zwar teuer, aber vielleicht kann man ja dafür Fördergelder einwerben? Oder mal ganz unkonventionelle Ideen: Fahrradlift, oder Lastenaufzug? Oder...? Sich vielleicht Ideen aus anderen (Berg-) Gemeinden holen, vielleicht gibt es ja in der Schweiz oder Österreich gute Vorbilder?

Der Fahrradlift war leider schon öfters hier im Bürgerhaushalt, aber nicht mit der genügenden Unterstützung.

Der Petrisbergaufstieg ist eine nötige Investition in die Zukunft der Stadt gewesen, deshalb muss diese Idee wieder aufgegriffen werden, auch um die Luftqualität in der Innenstadt zu verbessern. Man muss sich um Fördermöglichkeiten und Zuschüsse (eventuell auch Deutsche Bundesstiftung Umwelt?!) kümmern; wenn man so etwas ernsthaft will, lassen sich auch Mittel und Wege finden.

Die Konzepte zur Seilbahn sollten noch mal hervor geholt und überprüft werden.

Die Schienentrasse nach Ruwer eventuell bis Waldrach wieder aufbauen und ebenfalls anbinden!

Für eine Straßenbahn wäre ich auch. Viel Umweltfreundlicher und an manchen Bereichen der Stadt sogar schneller als der Bus. Und vor allem deutlich besser als eine unnötige Seilbahn, Fahrradlift oder Aufzug.

Lieber weniger Autos auf dem Petrisberg, anstatt neue Parkplätze zu schaffen.