Bushaltestellen wegfallen lassen oder zusammen legen

Wie wichtig für Trier?

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Oft sind Busse zu spät, was auch an den vielen Haltestellen liegt. So auch bspw. am Petrisberg, wo die Kuno-Stapel-Straße und die Martin-Schunk-Straße Haltestellen nur ca. 100 Meter auseinander liegen. Würde man solche Haltestellen zusammenlegen, könnten bestimmt ein Paar Minuten eingespart werden auf die es oft ankommt.

Verwaltungshinweis für den Rat: 

Hierzu müssten die Verkehrsbetriebe involviert werden. Eine hohe Attraktivität des Busverkehrs ist abhängig von der Erreichbarkeit der Haltestelle. Dementsprechend sind die Lagen der Haltestellen geplant und eingerichtet.

Verwaltung empfiehlt:  neutral

Kommentare

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Ist es nicht jetzt schon so, dass die Busse nur dann halten, wenn entweder jemand an der Bushaltestelle steht oder jemand im Bus auf den "STOP"-Knopf gedrückt hat? ...Und sonst einfach nur vorbeifahren?

Stimmt. Es gibt definitiv zu viele Bushaltestellen in Trier, beziehungsweise liegen diese zu dicht beieinander. In anderen Städten und Dörfern läuft man problemlos mal einen Kilometer und mehr, um zur S-Bahn/Straßenbahn zu gehen. Niemand beschwert sich darüber.

Weniger Haltestellen würde der Fahrzeit und damit Akzeptanz und Attraktivität sehr gut tun. Insbesondere bei den lagen Sternbuslinien ist das teilweise eine echte Qual, wenn man mal in die umliegenden Dörfer (zum Beispiel Pluwig) fährt. Warum bedarf es dabei, zum Beispiel einer Extratour durch Gusterath? Die paar Meter kann man auch wirklich laufen.
Weniger ist mehr.

Dass Haltestellen nah beieinander liegen ist wichtig, vor allem für bewegungseingeschränkte Menschen; 1km Fußweg würde ich mir selbst in gesundem Zustand nicht zur Haltestelle antun, das wären ja fast amerikanische Verhältnisse. Und in Trier haben Leute ja schon Probleme damit 50m weiter zu gehen und parken stattdessen wo sie wollen.

Dass Busse oft zu spät sind liegt vielmehr daran, dass
- es zu viel Autoverkehr in Trier gibt, beziehungsweise zu wenige Busspuren
- der Vorrang an Kreuzungen nicht konsequent ausgebaut ist
- Fahrgastwechsel lange dauern
- Leute in der Tür stehen bleiben und diese nicht schließt

Gerade die Nähe zu einer Haltestelle macht doch den Vorteil aus und ist wichtig für die Akzeptanz. Sinnvoller wäre es, dass man vorne und hinten einsteigen darf und der Fahrer nicht mehr zusätzlich verkaufen, kontrollieren und beraten muss (siehe auch Vorschlag zum kostenfreien ÖPNV).