Kosten der Verkehrsbetriebe gerecht aufteilen

Wie wichtig ist das für Trier?

Wertungen: 121

Geehrte Damen und Herren,
seit einiger Zeit befasse ich mich mit den Kosten der Verkehrsbetrieb und der Meinungen der Trierer-Fahrgesellschaft. Es ist ein eindeutiges negatives Meinungsaufkommen vorhanden, dass die Trierer Bürger von den Verkehrsbetrieben ungerecht ausgenommen werden zur Bevorzugung von Schülern und vor allem Studenten.

Ein Abonnement für einen Monat sollte 50.-- Euro nicht übersteigen und jeweils für Stadtgebiet plus nähere Ortschaften gelten, so dass sich regionale Fahrgäste nicht geprellt vorkommen, wenn Studentenfreizügigkeit bis Koblenz reicht!

Ausserdem werden gewisse Ausgleichszahlungen von den Bürgersteuern zur Deckung beigesteuert (ist zwar nicht falsch ist aber hinsichtlich der Schröpfung von Normalfahrern mit Monatsabonementen ungerecht)

Für Trier sollten für die Studenten nur die Heimfahrtstrecken Schulen und Bahnhof gelten, was auch sehr begrüssungswürdig ist. Wenn die Studenten aber irgendwo außerhalb der Normalen freigegeben Strecke fahren, sollten SIE GLEICH behandelt werden. Das würde gerechter sein und u. U. den Kostenaufwand gerechter verteilen, wenn nicht sogar erniedrigen.

Kommentare

7 Kommentare lesen

Wenn Studierende sich in dieser Region ansiedeln sollen, müssen diese die Gegend auch erkunden können. Ich selbst habe als Student von 200€ gelebt. Das macht 2400€ pro Jahr. Davon musste ich Kleidung, Essen, Semesterticket, Krankenversicherung und sonstiges bezahlen. Das Semesterticket kostet 24,175€ im Monat. Das sind 12% meines monatlichen Einkommens (exklusive Miete) gewesen.
Quelle: http://www.semesterticket-trier.de/

Sagen wir, Sie haben im Monat 500€ zur Verfügung. Dann wären sie mit 50€ für das Ticket immer noch unter dem Niveau von Studenten, nämlich bei 10% ihres Monatlichen Einkommens. Ich nehme an, dass die allermeisten weit mehr als 500€ im Monat zur Verfügung haben.

Wie wäre es stattdessen mit einer Bezahlung gestaffelt nach Einkommen? Ich persönlich fände das gerecht. Es würden nicht nur Studenten, sondern auch Geringverdienende davon profitieren. Dadurch würde ein sozialer Ausgleich geschaffen und die Schere zwischen Arm und Reich zumindest in diesem Bereich verringert.

Das Semesterticket wird von allen Studenten finanziert, also auch von denen, die den ÖPNV gar nicht benutzen. Das sollte nicht übersehen werden.

>Wie wäre es stattdessen mit einer Bezahlung gestaffelt nach Einkommen?
ja, da wär ich auch 100% für!

Die zeitlich günstigen Taktzeiten werden durch den Semesterbeitrag der Studenten finanziert. Ohne die Studententikets würden die meisten Busse tagsüber wohl nur alle halbe Stunde fahren.

Zudem bezahlen ALLE Studenten in Trier. Wer sich die gut gefüllten Parkplätze rund um die Uni anschaut wird schnell erkennen, wer den Busverkehr in Trier subventioniert.

Würde jeder Student voll bezahlen müssen, dann würden viele gar kein Bus mehr fahren, sondern mehr mit dem Auto. Die Busse würden zudem durch weniger Nutzung wahrscheinlich auch seltener fahren und so weiter.

Zudem beruht das Semesterticket auf einem Solidaritätsprinzip, sodass alle den gleichen Preis bezahlen. Auch wenn jemand keinen ÖPNV benutzt.

Richtig. Sinnvoll wäre vielmehr, wenn nach dem Solidarprinzip jeder (erwachsene) Bürger einen festen Beitrag zahlt. Dann könnte man leichter kalkulieren und das Personal sinnvoller einsetzen (keine Kontrolleure mehr nötig).

Studenten zahlen für den ÖPNV in Trier und Umgebung einen nicht unerheblichen Teil der Semestergebühren und zwar alle, egal ob sie den ÖPNV nutzen (können) oder nicht.