Infrastruktur für innerstädtischen Verkehr verbessern – Radwegenetz ausbauen

Wie wichtig für Trier?

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I. Das Einrichten eines bedarfsgerechten innerstädtischen Radwegenetzes hätte nur Vorteile.

Die 4 wichtigsten:
1. Autoverkehrsstaus würden reduziert (weniger und kürzer),
2. Abgase würden im Stadtgebiet verringert und dadurch die Atemluft verbessert, und
3. Fahrten zur Parkplatzsuche würden verringert und damit wiederum weniger Abgase produziert und
4. Parkplatz- und Wildparkprobleme würden stark reduziert.

II. Es sollten an möglichst vielen Kreuzungen statt Ampeln Kreisverkehre installiert werden, auch nachträglich. Zum Beispiel an den Kaiserthermen (zweispurig) und am Balduinsbrunnen. Kreisverkehre sind in jedem Fall die bessere Lösung. Der Verkehr läuft besser und man muss nicht an einer roten Ampel warten und Abgase in die Luft abgeben, obwohl in der Querrichtung niemand kommt.

III. Nach meinen Erfahrungen müssten die meisten Ampeln im innerstädtischen Verkehr zwischen 20.00 Uhr und 7.00 Uhr sinnvollerweise abgeschaltet werden, damit der Autoverkehr besser fließt.

Es würde die meisten Verkehrsteilnehmer freuen, wenn die Verkehrsplaner der Stadt Trier in diese Richtung planen und die Verantwortlichen im Doppelhaushalt 2019/20 einen möglichst großen Geldbetrag dafür einplanen würden.

wird künftig umgesetzt
Ergebnis Rat: 

Im Arbeitskreis Radverkehr diskutieren Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Organisationen sowie städtischer Ämter über Ziele und Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs in Trier. Dort wird auch der weitere Ausbau des Radwegenetzes besprochen. Die Umsetzung erfolgt dann durch die Fachämter. Für die Planung und Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung des Fuß- und Radwegenetzes werden im Doppelhaushalt 2019/20 insgesamt 150.000 Euro zusätzlich bereitgestellt. Davon entfallen 50.000 Euro auf das Jahr 2019 und 100.000 Euro auf 2020.
Weitere 20.000 Euro stellt der Stadtrat für Machbarkeitsstudien von Kreisverkehren in den Stadteilen zur Verfügung.

Verwaltungshinweis für den Rat: 

Die Überprüfung und Optimierung des Radwegenetzes wird im Arbeitskreis Radverkehr besprochen und mit Prioritätenfestsetzungen abgestimmt.

Verwaltung empfiehlt:  wird künftig umgesetzt

Kommentare

1 Kommentar lesen

Kreisverkehre bringen auch nichts, wenn die Autos sowieso immer bedingt durch vorherige Ampelschaltungen zeitgleich am Kreisverkehr ankommen.

Zudem würde ich mal auf den Verteilerkreis schauen.
1. Fast keiner nutzt die zweite Spur.
2. Ampelschaltung im Verteilerkreis ist im Gespräch.

Was man wirklich mal machen könnte, ist, zumindest mal auf Teilstrecken, eine Grünphase einzurichten.