Mehr Fahrradspuren auf der Fahrbahn

Wie wichtig für Trier?

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Bitte bei zukünftigen Straßenbauarbeiten vorrangig Fahrradspuren auf der Straße anlegen! Das hat den Vorteil, dass keine Fußgänger mehr auf dem Radweg rumlaufen. Außerdem werden meines Erachtens Kosten gespart, da die Straße nur 2m breiter asphaltiert werden muss, und das Pflaster für den Fußweg entsprechend schmaler ausfallen kann. Im übrigen werden dadurch solche Investruinen, wie in der Loebstraße oder der vor wenigen Jahren sanierten Herzogenbuscher Straße, wo inzwischen die blauen Radwegschilder verschwunden sind, vermieden. Außerdem empfehlen alle Verkehrsexperten, auch der ADFC diese Lösung. Nur keine Angst!

Verwaltungshinweis für den Rat: 

Wird bereits umgesetzt.

Kommentare

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Es sollten auch die Möglichkeiten einer sogenannten "Blutspur" berücksichtigt werden. Zum Beispiel: Ruwerer Straße; hier ist bereits rechts in Fahrtrichtung Ruwer ein glatt geteerter Streifen, dieser könnte durch eine rote Markierung eine größere Sicherheit für die Fahrradfahrer bedeuten und wäre schnell zu realisieren und kostengünstig.

Zunächst einmal müssen diese Spuren ausreichend breit sein. Ein Streifen von 2 Metern reicht meines Erachtens nicht aus, weil sowohl zum Gehweg als auch zur Fahrbahn ein Sicherheitsstreifen von circa 50cm eingeplant werden muss. Sie können eigentlich nur das letzte Mittel sein, wenn alle anderen Fördermöglichkeiten für den Radverkehr nicht möglich sind. Aus Erfahrungen in anderen Städten und auch in Trier ist bekannt, dass solche Spuren von den Autofahrern nicht ausreichend respektiert werden und daher teilweise geradezu gefährliche Situationen beim Überholen herausfordern. Deshalb fordert der ADFC inzwischen sogenannte Protected Bikelines, wie sie beispielsweise in Dänemark und Holland die Regel sind.

Guter Vorschlag. Unseliger Einwand: Weil Trier eng ist, und eben andere Prioritäten hat als Dänemark und Holland sollen wir immer weiter alles lassen, wie es ist? Das Bessere ist der Feind des Guten: macht das Gute, nämlich eine Lösung, wo keine ist, statt zu träumen. Wenn es Lösungen geben soll, wird es an vielen Stellen in Trier auf Kompromisse hinaus laufen.

Zum Vergleich: wie groß ist nochmal der nötige, vorgeschriebene Abstand beim Überholen eines Radfahrers durch einen PKW? Jeder Radfahrer ist schon über die Hälfte froh. Wenn alle PKWs korrekt fahren würden/müssten, hätten wir übermorgen, a) ein fantastisches separates Wegenetz für Radfahrer oder b) ein generelles Verbot, sich der Stadt mit dem Fahrrad zu nähern...

Sinnvoll, wenn ein separater Radweg nicht möglich ist.

Liebe Leute, wenn wir jetzt wieder getrennte Spuren fordern, ist
1. Kein Platz da,
2. Zu teuer,
3. Wir brauchen separate Ampelschaltungen, also fahren wir wieder erst wenn
alle Autos Weg sind.

Ich würde aber gern beweisen, dass ich mit dem Rad nicht langsamer sein muss, als mit dem Auto, wahrscheinlich bei einer guten Infrastruktur sogar schneller, weil ich am Stau vorbeifahren kann. Wie viele Unfälle hat es denn mit den Radspuren am Simeonstiftplatz schon gegeben? Die einzige Angst, die ich hätte, ist die, dass die Radspuren wieder mit Parkplätzen verwechselt werden. Aber das hat unsere Stadt ja bekanntlich gut im Griff. Und wenn doch nicht: Linken Arm raus und über die Straße.

Wenn man wirklich den Radverkehr in der Stadt fördern möchte, wie es seit Jahren angekündigt wird, kostet es Platz und Geld! Das sollte es uns wert sein!

Mit dem Mobilitätskonzept ist die Förderung des Radverkehrs beschlossen worden. Den Radverkehr kann man nur fördern, wenn die Radfahrer Platz zum SICHEREN Fahren bekommen. Diesen Platz wird man den Autofahrern wegnehmen müssen. Ansonsten hat Trier nämlich auch keinen Platz zu verschenken.

Wo es itgendwie möglich ist, bin ich dafür Radspuren zu kennzeichnen, nur blöd, dass diese so oft zugeparkt werden.