Fahrradwegenetz einfach erweitern

Wie wichtig für Trier?

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Es gibt sehr viele breite Bürgersteige im Stadtgebiet (z.B. Eurenerstr., Matthiastr., Saarstr.).

Durch einfache Markierungen könnten diese geteilt und so auch von Radfahrern problemlos genutzt werden. Das würde die Sicherheit auch für viele Schüler wesentlich erhöhen, die mit dem Rad im morgendlichen Berufsverkehr unterwegs sind.

Verwaltungshinweis für den Rat: 

Das Thema wird im Gesamtkonzept Radfahren in Trier im "Arbeitskreis Radverkehr" geprüft.

Kommentare

4 Kommentare lesen

Ist das überhaupt zulässig (Stichwort Mindestbreiten)? In der Saar- und Matthiasstraße sind die Gehwege definitiv zu schmal.

Auch wenn es keine separaten Fahrradwege sind, so fühle ich mich als Radfahrer deutlich wohler und zumindest auch etwas sicherer wenn wie zum Beispiel auf der Weberbach die Radsymbole auf der Fahrbahn aufgebracht sind. Dort wissen wir und andere, wenn wir mit dem Auto unterwegs sind, das hier auch ganz selbstverständlich (sollte es ohnehin sein, ist es aber leider nicht mehr) Fahrradfahrer unterwegs sind und diese auch willkommen sind. Das heißt hier sollte der motorisierte Verkehrsteilnehmer besonders aufmerksam und rücksichtsvoll sein. Diese Maßnahme ist überall dort anwendbar, wo es ansonsten aus Platzgründen nicht möglich ist separiere Fußgänger-, Fahrrad-, und Autoverkehrsspuren nebeneinander einzurichten. Es kostet vergleichsweise wenig und bringt gefühlt sehr viel. Auf jeden Fall ist es viel besser als nichts zu tun! Und es gibt viele dieser breiteren Straßen (wie Weberbach) in Trier, wo dies problemlos ginge, zum Beispiel auch "Auf der Weismark".

Radwege auf Gehwegen bringen nur was, wenn a) die Wege sehr breit sind und b) die Wege baulich getrennt sind. Andernfalls sind Konflikte mit Fußgängern und Querenden (Einfahrten!) und abbiegenden Autos vorprogrammiert und zügiges Radfahren unmöglich. Ohne Trennung und Platz sind das die Art Radwege, die eingerichtet werden, um Radfahrer von der Straße zu verbannen, nicht um den Radverkehr zu fördern oder sicherer zu machen.

Wegen der Konflikte, beziehungsweise der Gefahr beim Queren von Einfahrten und Seitenstraßen, würde ich eine, wenn auch nur farbliche, Abtrennung auf der Fahrbahn bevorzugen. Besonders bei schmalen Straßen wird die Aufmerksamkeit für Radfahrer dadurch meines Erachtens erhöht, wie z.B. durch die Markierungen in der Weberbach. Bei breiten Straßen, z.B. Auf der Weismark, nehme ich keine Konkurrenz zwischen Rad- und Autofahrern wahr.