Irminensteg über die Mosel für Fuß- und Fahrradverkehr errichten

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Der Irminensteg über die Mosel stellt mit dem Straßenzug Dietrichstraße-Kalenfelsstraße-Böhmerstraße über Hauptmarkt-Paulusplatz-Irminenfreihof eine Kulturachse zur Europäischen Kunstakademie auf dem linken Moselufer dar, die gedanklich zum Standort der Hochschule auf dem Schneidershof zu verlängern ist. Er ist Bestandteil des MoKo Trier 25 und des Stadtteilrahmenplans Trier-West.

Zusammen mit dem Barbarasteg kann er die Verkehrsnachfrage zwischen Trier-West und der Talstadt rechts der Mosel, die weitestgehend ein Kurzstreckenverkehr ist und die derzeit als Autoverkehr die Römerbrücke befährt, durch Fuß- und Fahrradverkehr substituieren.

Dies ist eine der Grundvoraussetzungen für die Umgestaltung der Römerbrücke. Zudem erschließt er zusammen mit dem geplanten Regionalbahnhaltepunkt "Martinerfeld" an der Weststrecke einen weitläufigen Bereich in der westlichen Altstadt: "In 10 Minuten am Hauptmarkt!"

Verwaltungshinweis für den Rat: 

Die Schaffung von zusätzlichen Querungsmöglichkeiten der Mosel im Norden und Süden der Stadt für Fußgänger- und Radfahrer ist in allen städtischen Rahmenplanungen der Innenstadt sowie Trier-West und Trier-Süd enthalten. Im Rahmen der Prioritätensetzung aller Verkehrsprojekte in der Stadt ist jedoch aktuell die Finanzierbarkeit einer Moselbrücke für Fußgänger und Radfahrer nicht gegeben.

Verwaltung empfiehlt:  neutral

Kommentare

4 Kommentare lesen

Wenn er im MoKo drin ist, ist er ja beschlossen und in Umsetzung. Von daher ist es für den Bürgerhaushalt überflüssig.

@Treviris: Aus meiner Sicht durfte sich im Mobilitätskonzept jeder Verkehrsträger, wie er die Stadt umgestalten würde. Daher lassen sich vielerorts, schon aus Platzgründen, gar nicht alle Vorschläge gleichzeitig umsetzen. Und bei den zusätzlichen Moselquerungen wird sicherlich noch die Finanzierung zu diskutieren sein. Und nachdem es bereits fast 15 Jahre bis zum Beschluss dieser Wunschlisten gedauert hat, wird es sicherlich lange dauern, bis die Umsetzung als abgeschlossen angesehen werden kann. Daher helfen, meines Erachtens, solche Vorschläge durch die Bewertung bei einer Priorisierung.

Super Vorschlag; beschlossen ist er aber erst, wenn es einen Baubeschluss des Stadtrates gibt. Daher Forderung berechtigt.

Auch hier braucht man einen Geldeintreiber, wie an vielen anderen Stellen auch.