Fahrradwege ausbauen

Wie wichtig für Trier?

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Fahrradwege weiter ausbauen.

Verwaltungshinweis für den Rat: 

Die Radverkehrsinfrastruktur (Radwege, radfahrstreifen, Schutzstreifen usw.) wird auf Grundlage des Radverkehrskonzeptes im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel sukzessive ausgebaut. Hierzu gehören neben Neuanlagen auch Ausbau- und Optimierungsmaßnahmen sowie reine Markierungsmaßnahmen und innovative Lösungen, wie Fahrradstraßen, geöffnete Einbahnstraßen und Piktogrammketten.

Kommentare

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Welche denn?

Wichtig, um den Verkehr zu entspannen und den Zuwachs an Elektrorädern aufnehmen zu können

ja, aber nur dann, wenn durchgehende und zügig zu befahrene Lösungen geschaffen werden. Radfahrer für kurze Abschnitte auf Radwege zu "entsorgen" die am Ende der Abschnitte wieder zu Wartezeiten führen, um in den laufenden Verkehr zu gelangen, sind kontraproduktiv.

ÖPNV ausbauen und vergünstigen, auch in das umliegende Einzugsgebiet (Richtung Bitburg, Konz, et cetera; Radwegnetz insgesamt ausbauen, PKWs aus der Innenstadt raus)

- Dann wäre da was machbar. Autolobbyisten aushebeln.

Wichtig ist, dass auch bei Fahradwegen, die von Fußgängern mitbenutzt werden, an Übergängen für Sehbehinderte eine leichte Kante ertastbar ist. Ansonsten wird das gefährlich.

Fuß- und Radwege lassen sich durch entsprechende Pflasterung inbesondere für Sehbehinderte ganz ohne Stufen klar ertastbar machen. Demgegenüber sind die geforderten Kanten Stolperfallen für alle, zum Beispiel auch Rollstuhlfahrer, und grenzen häufig erst unmittelbar zum Autoverkehr ab.

Ebenso wie Pläne, Konz mit Radwegen besser an Trier anzubinden, soll hier insbesondere bei der Neugestaltung Trier West an den Radverkehr aus Euren-Zewen gedacht werden.
Ein Radweg auf der Paulinstrasse ist auch überfällig.

Die Radweganbindung aus Trier-West/Pallien sowohl über die Römer- wie besonders über die Kaiser-Wilhelm-Brücke ist katastrophal. Es handelt sich um häufig befahrene Schulwege! Der (nur einseitige) Fahrradstreifen entlang der Brückenstraße ist stets zugeparkt, die Radwege auf der Kaiser-Wilhelm-Brücke enden im Nirwana, die Verkehrsampeln auf Brücken werden durch den Pendler- und Durchgangsverkehr auch jenseits der Stoßzeiten regelmäßig missachtet (bis zu neun Fahrzeuge bei Rotphasen!). Entlang der Kölner Straße verläuft einseitig ein Radweg, der auf einem Bahnübergang und einer viel befahrenen Kreuzung ohne Signalisierung endet. Hier besteht akuter Handlungsbedarf!