Auto-Verkehr im Zentrum verringern – Mehr Busse einsetzen

Wie wichtig für Trier?

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Den Auto-Verkehr im Zentrum Triers verringern. Eventuell durch einen besseren Ausbau des Busverkehrs.

Verwaltungshinweis für den Rat: 

Dies entspricht vom Grundsatz her der vom Stadtrat einstimmig beschlossenen Strategie im Rahmen des Mobilitätskonzeptes Trier 2025. Entsprechend sind in den vergangenen Jahren auch bereits verschiedene Optimierungen des städtischen ÖPNV durchgeführt worden (neue Linie 14, neue Nachtbuslinien, Busbeschleunigungen, Komfortverbesserungen, Tarifmaß0nahmen usw.). Im Rahmen der derzeit laufenden Fortschreibung des Nahverkehrsplanes werden weitere realistische Optimierungsmöglichkeiten für den Stadtbusverkehr geprüft und ggf. als Zielsetzung festgeschrieben. darüber hinaus werden ab September 2019 die Regionalbusangebote, die nach Trier reinfahren massiv ausgeweitet, so dass es auch aus dem Umland echte Alternativen zur Nutzung des eigenen Pkw geben wird.

Kommentare

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Um nicht zu viel Redundanz zu erzeugen erweitere ich diesen Vorschlag mit meinem Kommentar:
Busfahren ist in Trier maximal zwischen 5:00 Uhr morgens und 00:15 (2.45) Uhr möglich. In vielen Stadtteilen sind die Zeiten aber weitaus eingeschränkter, da oftmals nur diese Anrufsammeltaxis verkehren (nicht möglich für spontane Nutzer) oder gar kein Angebot herrscht. Samstags und Sonntags fährt der erste Bus in vielen Stadtteien gar erst um halb acht oder halb neun. Dies bedeutet für einen großen Personenkreis Einschränkungen im Alltag.

Das Problem betrifft Menschen, die auch an Samstagen oder an Sonntagen vor acht Uhr irgendwo hin müssen (ja, die gibt es tatsächlich und es sind gar nicht mal so wenige), die zum Bahnhof wollen und einen frühen Zug nutzen müssen (die frühen Züge Richtung Koblenz fahren werktags um 4:10, 5:10, 6:10) oder den Flughafenbus zum Hahn (4:00) oder nach Luxemburg nehmen wollen. Deshalb sollte es möglich sein, mit dem Stadtbus zu diesen Zeiten am Bahnhof zu sein.

Ein erster Schritt könnte hierbei sein, dass die Stadtwerke Trier ihre Leerfahrten "öffnen" (Beispiel: Buslinie 85 startet um 5:32 Uhr in Pluwig, der Bus fährt aber erstmal vom Depot leer dorthin. Diese Fahrt könnte dann zum Beispiel morgens um 4:45 Uhr am Bahnhof beginnen. Ebenso Abends endet der Bus irgendwo in der Peripherie und könnte auf dem Weg zur Garage noch Fahrgäste im Rahmen einer Linienfahrt mitnehmen).

Darauf aufbauend muss auch der ÖPNV an Wochenenden verbessert werden:
Dies betrifft insbesondere die Ausflugsorte auf den Höhen um Trier, sowie die allgemeine Verfügbarkeit/Taktfrequenz von ÖPNV an Samstagen/Sonntagen. Viele Ausflugsorte sind nicht angebunden (Weißhauswald, Mohrenkopf, Nordbad) oder nur unzureichend (Petrisberg, Südbad (60 Minuten Takt)). Dies hat massiven Autoverkehr, Parkplatzprobleme (illegales Parken) und Luftverschmutzung zur Folge.

Die Verbesserung könnte so aussehen, dass am Wochenende ein Bus die Strecke der Linie 14 bedient und zwischen Weißhaus/Wildgehege und Campus 2 pendelt und ein weiterer Bus zwischen Stadt und Mohrenkopf.

Da müssen aber auch die Preise runter, sonst fahren die Leute lieber mit dem Auto

Westliche Stadtteile wie Euren und Zewen sollten eine bessere Verbindung Richtung Feyen,Weißmark, Mariahof bekommen. Fast alle Waldorfschüler werden mit Privat PKWs transportiert, da die jetzige Busverbindung nur mit Umsteigen und Umwegen möglich ist.