Franzosenviertel endlich nutzen

Wie wichtig für Trier?

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Es hieß stets, an dem verlassenen Franzosenviertel in Kürenz könne man nichts machen. Nun, inzwischen sind einige Häuser doch teilweise bewohnt. Anstatt in Kürenz und Tarforst alles neu zuzubauen, sollte man dieses Viertel dringend und endlich wieder aufleben lassen.

So ist es ein Schandfleck und eine Einladung für lieber unbeobachtete Aktivitäten. Stattdessen könnte eine Menge Wohnraum geschaffen werden, in Häusern, die es ganz einfach schon gibt.

in Umsetzung
Umsetzung: 

Das Bebauungsplanverfahren für das Burgunderviertel wurde mit einer frühzeitigen Bürgerinformation eingeleitet. Aktuell wird parallel das Bebauungskonzept konkretisiert und das Bebauungsplanverfahren weiter fortgeführt. Mit einem Satzungsbeschluss ist im Frühjahr 2020 zu rechnen.
Die städtische Fläche wird in den nächsten Wochen von der BIMA erworben und die Bestandsgebäude in den nächsten Monaten für geförderten Wohnungsbau saniert.

Ergebnis Rat: 

Der Stadtrat schließt sich der Stellungnahme der Verwaltung an und verweist darauf, dass der Abschluss des Kaufvertrages für das Burgunderviertel mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben unmittelbar bevorsteht.

Verwaltungshinweis für den Rat: 

Ein Großteil des Burgunderviertels ist inzwischen durch einen teilstädtische Gesellschaft erworben worden. Aktuell werden durch die Gesellschaft in Abstimmung mit der Stadt Konzepte erarbeitet, die den vom Stadtrat beschlossenen Rahmenplan nochmals überprüfen. Auf dieser Grundlage kann dann im Anschluss der Bebauungsplan erstellt werden.
Der durch die Stadt Trier zu erwerbende Flächenanteil soll noch im Jahr 2018 erworben werden. Dort werden bereits Bestandsgebäude durch das städtische Wohnungsamt für dringend benötigten Wohnraum genutzt.

Verwaltung empfiehlt:  (teilweise) umsetzen

Kommentare

4 Kommentare lesen

Auf der letzten Bürgerversammlung zu dem Thema (am 26.05.2015 im TAW) hat sowohl die Bürgermeisterin als auch das Stadtplanungsamt den Baubeginn für 2018 angekündigt.

Eine tote Stadt in der Stadt ist nicht vertretbar!

Wird endlich mal Zeit!

Warum werden die vorhandenen Wohnungen nicht als Sozialwohnungen genutzt?