168 Straßennamen stehen zur Auswahl - Ortsbeirat entscheidet über Hindenburgstraße

Vom 3. bis 22. November konnten die Trierer Bürgerinnen und Bürger auf der Plattform www.trier-mitgestalten.de vorschlagen, wie die Hindenburgstraße zukünftig heißen soll. Die Umbenennung hatte der Stadtrat im Juli beschlossen. Das Vorschlagsrecht liegt beim Ortsbeirat Mitte/Gartenfeld. Insgesamt beteiligten sich 272 Personen aktiv an dem Verfahren.
Während des knapp dreiwöchigen Zeitraums gingen 242 Vorschläge ein. Einige Vorschläge wurden mehrfach abgegeben oder sie entsprachen nicht den Richtlinien über die Benennung von Straßen der Stadt Trier. So waren einige vorgeschlagene Straßennamen bereits in Trier vorhanden oder bezogen sich auf noch lebende Personen.
Nach Abzug der Doppelnennungen und der Straßennamen, die nicht den Richtlinien entsprechen, wurden dem Ortsbeirat 168 Straßennamen weitergeleitet. Ortsvorsteher Michael Düro freute sich über die rege Beteiligung. Die vielen Vorschläge belegten nicht nur das öffentliche Interesse an der Umbenennung, sondern zeugten auch vom Engagement der Triererinnen und Trierer, die ihre Ideen eingebracht haben, so Düro.
Angesichts der Verlängerung der einschneidenden Maßnahmen zur Eindämmung der weiterhin hohen Corona-Infektionszahlen wird der Ortsbeirat Trier-Mitte/Gartenfeld im Dezember keine Präsenzsitzung abhalten. Dem Ortsbeirat ist im weiteren Verfahren die Transparenz besonders wichtig, wie Düro betonte. Deshalb wird sich der Ortsbeirat mit den Namensvorschlägen zur Umbenennung der Hindenburgstraße in seiner ersten Sitzung im kommenden Jahr, beschäftigen. Der Ortsvorsteher hofft, im Januar eine Präsenz-Sitzung durchführen zu können.
Nachdem sich der Ortsbeirat Mitte/Gartenfeld auf einen Namensvorschlag geeinigt hat, wird dieser dem Stadtrat zur finalen Entscheidung vorgelegt. jop