Die meisten Poller sind willkommen

Mehr als 400 Kommentare und Eingaben von 180 Bürgerinnen und Bürgern: Die Diskussion um die versenkbaren Poller an den Eingangspunkten zur Fußgängerzone hat in den letzten Wochen Fahrt aufgenommen. Das Vorhaben, die Zufahrt in die City mit den Pollern stärker zu kontrollieren, stößt mehrheitlich auf Zustimmung. Im Detail gibt es viele Änderungsvorschläge.
Vor drei Wochen wurde auf der Plattform trier-mitgestalten.de das Diskussionsforum zu den insgesamt 19 geplanten Standorten mit vier verschiedenen Pollervarianten eröffnet. Bald kristallisierten sich Schwerpunkte
heraus: Zu den Standorten Simeonstraße, Sieh um Dich, Domfreihof, Konstantinstraße, Viehmarkt, Neustraße, Fleischstraße und Stockplatz gab es bisher jeweils über 20 Kommentare.
Die Poller Simeonstraße, Domfreihof und Stockplatz werden als besonders dringlich eingeschätzt. Eine Mehrzahl der Kommentatoren wünscht sich für den Domfreihof, die Neustraße und den Stockplatz sogar eine Vergrößerung des abgesperrten Gebiets. Ähnlich ist der Trend beim Standort Viehmarkt: Die große Mehrheit wünscht sich die Platzierung des Pollers nicht erst am Abzweig zur Fahrstraße, sondern bereits am Kreisel an der Ecke Viehmarktstraße „um den nervigen und gefährlichen Parksuch- und Poserverkehr sowie die Falschparkerei zu beenden", wie es in einem der Kommentare heißt.
Der Standort an der Einmündung der Gasse Sieh um Dich auf den Domfreihof wird mit bisher 35 Beiträgen besonders heiß diskutiert. Hier sieht das Konzept des städtischen Tiefbauamts keinen versenkbaren Poller, sondern eine dauerhafte Blockade vor. Kritiker befürchten an dieser ohnehin unübersichtlichen Stelle eine erhöhte Unfallgefahr für Radfahrer und Fußgänger. Außerdem wird eine optisch ansprechende Gestaltung der Blockade angemahnt.
Die Bürgerbeteiligung zum Pollerkonzept unter www.trier-mitgestalten.de läuft noch bis 17. Februar.
Ralph Kießling