Konzept zur Entwicklung des Naturschutzgebietes Mattheiser Wald veröffentlichen

Wie wichtig für Trier?

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Wertungen: 125
Thema:  Naturflächen, Raumnutzung
Jahr Umsetzung:  2019

Fertigstellung und Veröffentlichung des Konzepts zur Entwicklung des Naturschutzgebietes Mattheiser Wald: Erholungslenkung, Verhaltenslenkung, Information

Kommentare

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Der Wald ist wirklich herrlich! Als regelmäßige Besucherin fühle ich mich allerdings jedes Mal durch Hundebesitzer gestört. Fast alle lassen die Tiere frei laufen, Kot wird in den seltensten Fällen entfernt oder die kotbeutel werden achtlos in den Wald geworfen oder an Bäume und Sträucher am Wegrand gehängt.
Abgesehen davon, dass es Menschen gibt die Angst vor Hunden haben, findet meiner Meinung nach eine erhebliche Störung für die Wildtiere statt.

Ich würde mir wünschen, dass hier regelmäßig kontrolliert wird,denn als Privatperson, die ihren Unmut und Bedenken ggü der Hundebesitzer meldet, wird man nicht ernst genommen oder gar beschimpft. das ist wirklich schade...

Für den Mattheiser Wald ist 2010 ein Bewirtschaftunsplan veröffentlicht worden: http://www.naturschutz.rlp.de/?q=bewirtschaftungsplaene

Hier steht auch etwas zur Besucherlenkung. Allerdings relativ unspezifisch. Generell sind (aus Naturschutzsicht) die Hunde m.E. kein Riesenproblem. Natürlich ist es nicht schön, wenn der Kot liegen bleibt, aber die dort geschützten Tierarten (Fledermäuse, Gelbbauchunke, Kammmolch) werden durch Hunde nicht beeinträchtigt. Generell sind Katzen aus Naturschutz-Sicht ein größeres Problem als Hunde.

Dennoch ist darauf hinzuweisen, dass laut NSG-Verordnung Hunde im Mattheiser Wald nicht frei laufen dürfen. Vielleicht würde das ein oder andere Schild da schon helfen.

Für Kontrollen fehlt sicherlich das Personal. Ist vielleicht auch nicht zielführend. Wenn man den Anwohnern das Gebiet als Schutzgebiet schmackhaft machen möchte, dann sollte man nicht zu restriktiv sein.

Generell sind Hunde natürlich immer wieder ein Konfliktstoff im Naturschutz. Ich bin aber der Meinung, dass man hier differenziert bewerten muss. In einem Gebiet mit vielen Bodenbrütern halte ich Hunde für problematischer als im Wald.