Anregungen lesen

Gehe zu: Karte | anregen
Es werden 11 bis 20 von 1464 Anregungen gezeigt, auf die der Filter zutrifft.

25.06.20 | 29.06.20 Löcher im Bürgersteig Peter-Friedhofen-Str.

Löcher im Bürgersteig Peter-Friedhofen-Str.

in Bearbeitung

Im Bereich der Remigiusstr. - Peter-Friedhofen-Str. Richtung Lindenstraße hat das Pflaster der Bürgersteige viele Löcher und viele lose Pflastersteine. Es besteht eine erhöhte Unfallgefahr für Fußgänger. Dies sollte umgehend ausgebessert werden.

25.06.20 | 29.06.20 Fußgängerampel Peter Lambert-Zurmaiener-Zeughausstraße funktioniert nicht

Fußgängerampel Peter Lambert-Zurmaiener-Zeughausstraße funktioniert nicht

wird berücksichtigt
Geolocation

eigenes Bild

Die Fußgängerampelschaltung funktioniert offenbar nicht oder ist ausgeschaltet. Dies sollte schnellstens behoben werden. Als Fußgänger steht man hier recht lange und wartet, während die Schaltungen für den Autoverkehr öfters wechseln.

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihren Hinweis.

Wir haben den Sachverhalt an das zuständige Fachamt weitergeleitet, die sich der Sache annehmen werden.

25.06.20 | 29.06.20 Fahrradparkplätze Porta Nigra (Nord)

Fahrradparkplätze Porta Nigra (Nord)

in Bearbeitung
Geolocation

An der Porta Nigra (Nordseite) stehen gerade einmal drei Fahrradbügel. Diese reichen bei Weitem nicht aus.
Es wäre toll, wenn man dort die Anzahl der Abstellmöglichkeiten signifikant erhöhen würde. Dafür würde sich z. B. die nicht mehr gastronomisch genutzte Fläche auf dem Porta-Nigra-Platz anbieten, die zur Zeit stark von Falschparkern frequentiert wird. Hierzu auch die Frage: Macht die Stadt die Falschparker für den bereits an den Platten entstandenen Schaden haftbar?

Hinweise der Verwaltung: 

...
Die Schäden am Plattenbelag wurden nicht durch die dort unrechtmäßig geparkten Fahrzeugen verursacht. Das Ordnungsamt protokolliert hier die Falschparker. Die Fläche ist weiterhin als gastronomisch genutzte Fläche vorgesehen.

24.06.20 | 25.06.20 Radweg Dornenhecken schneiden

Radweg Dornenhecken schneiden

in Bearbeitung
Geolocation

Guten Tag, es wäre toll wenn der westliche Radweg zwischen Messepark und Staustufe von den Hecken und Dornen freigeschnitten würde. Das käme der Sicherheit wegen besserer Sicht und mehr Platz zu gute. Die Hecken ragen in Nähe Messepark in der Kurve bei Bösen so weit auf den Weg das es in der Kurve zu gefährlichen Begegnungen führt.

Vielen Dank

23.06.20 | 25.06.20 Fahrradampel Herzogenbuscherstraße Ecke Thyrsusstraße

Fahrradampel Herzogenbuscherstraße Ecke Thyrsusstraße

in Bearbeitung
Geolocation

Die Fahrrad/Fußgängerampel an der Herzogenbuscher Straße über die Thyrsusstraße Richtung Arena ist nicht sonderlich fahrrad/- und fußgängerfreundlich gestaltet. Es ist mir und vielen anderen Personen nicht ersichtlich und auch nicht fair, dass die Grünphase dort signifikant kürzer ist als die Grünphase des parallel verlaufenden Autoverkehrs. Beide bekommen gleichzeitig "grün", aber die Fuß-/Radwegampel schaltet schon nach sehr kurzer Zeit auf "rot", während der Parallelverkehr weiterrollen darf. Dies ist nicht im Sinne des Klimaschutzes und der Gleichbehandlung. Daher bitte ich, die Grünphasen des Fuß-/Radverkehrs der der parallel laufenden Fahrbahn für Autos anzupassen. Danke.

22.06.20 | 02.07.20 Parksituation St. Anna Strasse

Parksituation St. Anna Strasse

(teilweise) umgesetzt
Geolocation

In der St. Anna Strasse ist von Trier kommend (rechte Seite) ab dem Hochhaus eingeschränktes Halteverbot. Den ganzen Tag stehen die Autos dort und es ist derart gefährlich für den Verkehr da man nirgends ausweichen kann. Ab 16 Uhr ist es ganz schlimm da die Autos dann auch die linke Seite zustellen. Kinder laufen zwischen den Autos durch auf die Strasse. Mir persönlich ist es mehrfach passiert, dass es fast einen Unfall gegeben hat da man den entgegenkommenden Verkehr nicht sieht.

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihren Hinweis. Die Örtlichkeit wurde umgehend und mehrfach durch den Verkehrsüberwachungsdienst kontrolliert. Dabei konnten keine Verstöße festgestellt werden. Dennoch werden weitere Kontrollen stattfinden. Gerne können Sie sich bei erneuten Feststellungen unmittelbar an die Leitstelle des Verkehrsüberwachungsdienstes unter der Rufnummer 0651-718 3232 wenden.

Freundliche Grüße
Ihre Stadtverwaltung

21.06.20 | 23.06.20 Wiederkehrende Müllentsorgung Fußweg Moselstraße/Trevirispassage

Wiederkehrende Müllentsorgung Fußweg Moselstraße/Trevirispassage

an Dritte geleitet
Geolocation

Aktueller "Müllstand" Juni 2020 ; im Vergleich zu den Vormonaten noch harmlos.

Am Ende des Fußgängerwegs Trevirispassage kommt es bei der Einmündung Moselstraße immer häufiger zur Müllentsorgung.

Wiederholt werden hier bei der Abfuhr von gelben Säcken und Sperrabfällen von der A.R.T. "falsche" Abfälle berechtigt zurückgelassen. Diese werden vom Verursacher dann leider nicht mehr entsorgt sondern einfach liegen gelassen, was dazu führt, dass sich sukzessive mehr und mehr Müll dort ansammelt.

Das Thema der Trevirispassage sowie der Müllentsorgung im Park/am Fußweg ist auf dieser Plattform inzwischen ein trauriger "Evergreen" (seit 2009) und ich bin mir bewusst, dass sowohl Grünflächenamt und Straßenreinigung dort jedes Mal Unmengen an Müll entsorgen, jedoch zeigt die Entwicklung des letzen Jahres, dass der Trend nunmehr dahingeht den Müll nicht mehr nur auf den Fußweg oder in die Grünflächen zu werfen, sondern in größeren Mengen einfach hinter dem Torbogen abzuladen. Dort liegt er dann über Wochen und Monate bis einer der Anwohner die A.R.T. informiert. Das Ganze wiederholt sich dann mit den nächsten "Abfuhrresten".

Einen Verursacher hierauf anzusprechen gestaltet sich als schwierig, da in diesem Torbogen die Abholung der Abfälle der Trevirispassage stattfindet und eine Zuordnung für den Bürger meist nicht möglich ist.

Ich rege daher an, an solchen "Hotspots" der illegalen Müllablage in regelmäßigen Abständen zu überprüfen, ob Hinterlassenschaften in angemessener Zeit vom Verursacher beseitigt werden, diesen wenn möglich zu ermitteln und das Konglomerat an Abfällen schneller zu entsorgen.

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihre Anregung. Dies ist Aufgabe des Zweckverband Abfallwirtschaft Trier (ART).
Die Stadtverwaltung hat hier keine unmittelbare Einflussmöglichkeit. Ihr Hinweis wurde zur weiteren Veranlassung an die Kollegen der ART weitergeleitet. Sobald uns eine Stellungnahme vorliegt, werden wir Sie hier veröffentlichen.

20.06.20 | 26.06.20 Mäharbeiten an der Mosel

Mäharbeiten an der Mosel

(teilweise) umgesetzt

Am Westufer der Mosel wird immer wieder, fast bis zur Grasnarbe, gemäht. So auch jetzt, rechtzeitig vor der kommenden Hitzewelle nächste Woche ...
Der Boden vertrocknet und verkarstet zusehends; manche Pflanzen versuchen, in der Uferzone Schutz zu suchen. Einige verschwinden ganz.
Es dürfte eigentlich klar sein, daß ein üppiger Bewuchs den Boden schützt und feucht hält, die Luft abkühlt und den Insektenreichtum fördert.
Von Artenvielfalt an der Mosel oder "Moselauen-Atmosphäre" kann hier keine Rede sein.
Auch vieles an Müll und Plastik, welche die Spaziergänger dort hinterlassen, wird einfach mitgemäht und schön verteilt.
Ein Vorteil jedoch hat das Ganze: Man erkennt besser die unzähligen Hundehaufen und tritt nicht in die tiefen Löcher, die Hunde gegraben haben.

Mein Vorschlag wäre: mehr Naturkunde und Aufklärung für Bürger, Hinweisschilder, Mitbeteiligung der Bürger beim Müllsammeln, Regeln für Hundebesitzer u. Wegbenutzer, Mülleimer mit Deckeln (Vögel u. a. wühlen gerne darin und verteilen den Müll rundherum).

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihre Anregung. Am Westufer an der Mosel wurden nur die Liegeflächen freigemäht. Neben den Flächen, die für ökologische Standards ohne oder mit ein- bis zweimaligen Mähgängen festgesetzt sind, gibt es Bereiche, die für die Freizeitgestaltung häufiger gemäht werden. Im Frühjahr wurden extra wegen der Raupen der Brennesselfalter die Brennesselbestände stehen gelassen. In Städten gibt es einen hohen Nutzungsdruck, so dass die verschiedenen Ansprüche unter einen Hut zu bringen sind. Wir denken, das ist ein guter Kompromiss.
Im Übrigen gibt es bereits ein breit gefächertes Angebot zu Umweltthemen (zum Beispiel: Werkstatt StadtGrün, Patenschaftskonzept, Gartenwettbewerb) und ein Müllkonzept ist auch in Planung. Die Veranstaltungen der „Werkstatt StadtGrün“ begleiten die Umsetzung des Maßnahmenkataloges zur Grünflächenstrategie der Stadt Trier mit geeigneten Bildungs- und Mitmachangeboten für Kinder und Erwachsene: https://www.trier.de/kultur-freizeit/stadtgruen/mitmachen/
Weiterhin hat die Stadt Trier im vergangenen Jahr als erste Großstadt in Rheinland-Pfalz das Label „StadtGrün naturnah“ in Silber erhalten, was mit einem umfangreichen Maßnahmenkonzept für naturnahe Gestaltung verbunden ist.

17.06.20 | 17.06.20 Argumente für Streckenabschnitte Tempo 30 (z.B. Avelsbacher Straße)

Argumente für Streckenabschnitte Tempo 30 (z.B. Avelsbacher Straße)

in Bearbeitung
Geolocation

An dieser Stelle stütze ich argumentativ einen anderen Beitrag, den ich zum Thema Tempo 30 gepostet habe. Exemplarisch greife ich die Avelsbacher Straße in Kürenz heraus und beziehe mich auf eine der vielen Verkehrslösungen in den "Schubladen" der Stadtteilrahmenplanung aus dem Jahr 2002 für Altkürenz, nämlich die Einrichtung einer Tempo 30-Zone in der Avelsbacher Straße (ca. 250 m; nicht zu verwechseln mit Aveler Tal!). Die Überlegungen betreffen natürlich alle ähnlichen Straßenabschnitte in Trier, die bis an den Straßenrand bebaut sind und einen lärmstiegernden Tunneleffekt erzielen.
Hier noch einmal die wichtigsten Argumente, die sich beispielhaft auf die Avelsbacher Straße beziehen:
• Der Verkehrslärm, die Abgasentwicklung und die Feinstaubemission ist hier besonders hoch, was sich durch einen Tunneleffekt durch die enge Bebauung bis unmittelbar zum Verkehrsraum/Straßenrand erklärt. Das unterscheidet den Streckenabschnitt Avelsbacher Straße von anderen Teilen der langen Verkehrsachse Höhenstadtteil-Innenstadt, wurde aber bislang wenig bedacht.
• Jede App misst bei geschlossenen (!) Schallschutzfenstern (der Generation, die nach einer Klage der BI Lebenswertes Kürenz als passiver Schallschutz auch von der Stadt finanziert wurden) eine Lärmbelastung über der Gesundheitsgrenze. Anzumerken ist hier der hohe Anteil an Schwerlastverkehr durch Baustellen- und Lieferverkehr (letzterer auch nachts). Unter "Avelsbacher Straße" ist ein Video auf YOUTUBE eingestellt, das den Lärm vor 10 Jahren (!) dokumentiert. Für alle, die es konkret brauchen: Man hört jedes der über 20 000 Fahrzeugen (1/5 von Trier) am Haus vorbeifahren, wenn es 50 fährt. Jeder LKW produziert Schwingen, die durch das gesamte Haus gehen.
• Tempo 30 wirkt sich nachweislich lärmsenkend aus, weil Rollgeräusche und die Lärmspitzen durch Baustellen- und Lieferfahrzeuge vermindert sind. Staut sich der Verkehr und ist zu Tempo 20 oder 30 gezwungen, hört man nichts (über die Feinstaubbelastung wird an anderer Stelle zu reden sein)
• Tempo 30 sich wirkt sich erzieherisch aus, weil das Tempo von Autofahrenden insgesamt bewusster getaltet wird. In ein Gesamtkonzept eingebettet steigt die Attraktivität, auf andere Verkehrsmittel auszuweichen.
• Lärmminderung ist Gesundheitsförderung. Viele Anwohnerinnen und Anwohner mit wenig Wohnraum haben Schlafzimmer, die nur wenige Meter vom Verkehr auf der Straße entfernt liegen.
• Der Status als Landesstraße hinderte das Straßenverkehrsamt bis in die 1990-er Jahre nicht darin, für den hier anvisierten Streckenabschnitt Tempo 40 zur Lärmminderung ausweisen - eine Beschilderung, die mit dem Ausbau der Straße vor der LGS verschwand.
• Andere Landesstraße in Trier sind Tempo 30-Straßen. Auf die Widersprüchlichkeit der Argumentation weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass fortan Landesstraßen mit Tempo 30 wieder Tempo 50 erhalten werden ...

Im Sinne des Beschlusses "Der Stadtrat Trier erkennt an, dass die Klimakrise eine existenzielle Bedrohung ist und deswegen schnell und konsequent gehandelt werden muss", hoffen wir auf diese und natürlich viele weitere Maßnahmen – hier an einem Beispiel Altkürenz vorgebracht – zum Ausgleich früherer Versäumnisse in der Verkehrspolitik. Zudem bitten wir darum, Einzelmaßnahmen in größere Verkehrskonzepte (z.B. Tempo 30 in der gesamten Stadt; Verbot getunter Motorfahrzeuge) einzubetten, aber Einzelmaßnahmen nicht weiterhin zu unterlassen, weil noch kein Gesamtkonzept vorliegt. Tempo 30 zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner der Avelsbacher Straße einzurichten und damit Zeichen zu setzen, widerspricht nicht dem Anliegen, Verkehr insgesamt zu reduzieren.

Seit einem halben Jahr wird auf diese Anliegen von Stadtverwaltung, Parteien nur abwiegelnd reagiert oder das Engagment verläuft im Sande. Ich verstehe das nicht: Nicht Aufwändiges steht an. Die Stadt muss keinen Flughafen schließen, keine Bahngleise verlegen. Sie muss nur Ihre Bürger schützen wollen und Verantwortung für einen Straßenabschnitt (unter anderen in der Stadt) übernehmen, der (fast) den Bebauer/inne/n und Bewohner/innen der Höhenstadtteile ermöglicht, durch ein Nadelöhr in die Stadt zu kommen. Tempo 30 schützt die Gesundheit, städtischen Wohnen ist ökologisch und historische Bausubstanz bleibt auch in den Vororten attraktiver Wohnraum. Und Klimafreundlichkeit bleibt kein reines Lippenbekenntnis, soziale Gerechtigkeit bekommt auch eine verkehrspolitische Dimension. Eigentlich ganz einfach. Wenn man will.

17.06.20 | 17.06.20 Tempo 30 gegen Gesundheitsgefährdung durch Lärm und Erschütterungen

Tempo 30 gegen Gesundheitsgefährdung durch Lärm und Erschütterungen

in Bearbeitung
Geolocation

Hier ein Beispiel für die den Lastverkehr in die Höhenstadtteile durch die Avelsbacher Straße. Übrigens ist die Avelsbacher Straße im Jahr 2004 zurückgebaut. Sie ist auf der Karte breit eingezeichnet, weil sie irgendwann mal zur Landesstraße deklariert wurde. Gibt es Obergrenzen für Lärm, Gestank und Erschütterungen? Warum ist die Franz-Georg-Straße als Landstraße Tempo 30? Es gab von der Stadt keine andere Anwort als dass diese Tempo 30-Landstraßen wieder 50 km-Straßen würden. Hat man da etwas verstanden. Eine Einladung, sich bei uns inm Haus für einen Kaffee zu verabreden, hat übrigens keiner bilsang angenommen ...

Zu einem bedeutsamen Maßnahmenbündel einer klimafreundlichen Stadt gehört die Verkehrspolitik. Wer durch Brüssel fährt, kann dies bis in die Vororte nur lärmreduziert mit Tempo 30 tun, wer in Zürich einen Parkplatz sucht, der wird nicht fündig und steigt direkt auf den ÖPNV um. Und zwischenzeitlich hat es uns Schweich vorgemacht: Tempo 30 Auf einer Landstraße, weil gesundheitsgefährdender Lärm vermieden werden soll. Wie mutig!
Vor diesem Hintergrund habe ich mir seit dem Votum im Juli vergangenen Jahres von einer neuen Mehrheit klimasensibler Lokalpolitikerinnen und -politiker in Trier mehr erwartet als begrünte Dächer an Bushaltestellen, Ideen zu autofreien Wohngebieten oder viel Aufwand um einen einzigen autofreien Tag in der Innenstadt – so der jüngste Antrag von Bündnis 90/Grünen, SPD und DIE LINKE. Mittlerweile hat Corona die Staßen leergefegt, eine Städte nutzen die Chance für klimafreundliche Verkehrskonzepte, Trier m.W. nicht.
Ich hatte z.B. gedacht, dass mit den neuen Mehrheiten im Stadtrat die Stadt Trier als Lebensraum nicht nur zeitlich begrenzt (auf einen Tag) oder räumlich eng (in Vorzeige-Wohngebieten) klimafreundlich entworfen wird, sondern nach rationalen Kriterien als attraktiver Lebensraum gestaltet werden soll. Und ich hatte erwartet, dass Parteien links von der politischen Mitte ihre städtische Klima- und Verkehrspolitik mit Fragen sozialer Gerechtigkeit verbinden, also nicht nur ihr Klientel bedienen, sondern stattdessen sogar sozial ausgleichend wirken wollen. Warum auch nicht in Trier mutiger sein, in der Verkehrspolitik die ganze Stadt im Auge haben und dann eher gerecht sein?
Dazu nur ein Beispiel: In den letzten Monaten hatte ich dem Stadtvorstand, der Stadtverwaltung und den Parteien am konkreten Beispiel der Avelsbacher Straße, an der ich selbst wohne, einen wiederholten Vorschlag für eine unkompliziert umsetzbare Lärm- und Verkehrsreduktion auf dem Weg zu einem klimafreundlichen Trier gemacht. Straßen wie die Paulinstraße, die Saarstraße, die Roonstraße, die Avelsbacher Straße und viele mehr, durch die jeden Tag Zehntausende Fahrzeuge fahren, die durch eine Bebauung bis zur Bordsteinkante einen ungeahnten lärmsteigernden Tunneleffekt erzeugen, weshalb gängige Lärmschutzmaßnahmen durch Fenster nicht ausreichen, in denen jeder normal bis hemmungslos durchfahrende LKW die Hausmauern erschüttert mit Vibraitonen im gesamten Haus, wo Nachtruhe nur zwischen 0.00h und 4.00h möglich wird, wo Wohnraum also im Grunde „enteignet“ ist – diese Straßen sollten in einer ersten verkehrspolitischen Maßnahme nur noch mit Tempo 30 befahren werden dürfen.
Die Antworten seitens der Stadtverwaltung füllten viele Seiten, die so schon vor 20 Jahren genau so formuliert worden waren; die Reaktionen der Parteien waren schmallippig bis das Bürgerinteresse völlig ignorierend. Aussichten auf eine sozial gerechte, also Nachteile ausgleichende Verkehrspolitik konnte ich auch an der einen oder anderen bemüht umfangreichen Antwort nicht erkennen – der Leitsatz „Klimafreundlichkeit“ entpuppte sich in allen Reaktionen für mein Verständnis als völlig unglaubwürdig.
Egal welche Maßnahmen einer klimafreundlichen Stadt in Zukunft noch verabschiedet werden: Statt eines eindimensionalen Denkens über Klimapolitik in isoliertem Aktivismus wünsche ich mir Weitsicht, den zusätzlichen Einbezug von Überlegungen zur sozialen Gerechtigkeit und natürlich die nötige Portion gesunden Menschenverstand. Mut würde dem einen oder anderen sicher auch stehen.