Gegen Wildtiere im Zirkus!

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Seit Jahren fordern Tierschützer ein Wildtierverbot in Zirkussen, die in Trier gastieren. Die Stadt Trier soll kein Ort für Tierleid sein. Trier soll sich anderen Städten, sowie vielen europäischen & nicht-europäischen Ländern anschließen und ein Verbot von Wildtieren in Zirkussen aussprechen.

Laut einer Forsa-Umfrage von September 2011 sind 65 Prozent der Bundesbürger dafür, die Vorführung exotischer Tiere im Zirkus zu untersagen. Auch der Bundesrat hat mit deutlicher Mehrheit für ein Verbot von Wildtieren im Zirkus gestimmt, ebenso wie die Bundestierärztekammer.

Viele EU-Staaten haben das Mitführen von Wildtieren verboten oder stark eingeschränkt, darunter Belgien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Griechenland, Irland, Kroatien, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Polen, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien Tschechische Republik und Ungarn.

Darüberhinaus haben sich außerhalb der EU auch schon unzählige Länder für ein Wildtierverbot in Zirkussen ausgesprochen.

Städte wie Haus, Altenburg, Baden-Baden, viele Bezirke von Berlin, Bielefeld, Borken, Cham, Chemnitz, Detmold, Düsseldorf, Eisenach, Erging, Erfurt, Erlangen, Fürstenfeldbruck, Gießen, Gronau, Hameln, Heidelberg, Heilbronn, Hildesheim, Idar-Oberstein, Köln, Leipzig, Meerbusch, München, Neustadt an der Weinstraße, Osnabrück, Paderborn, Potsdam, Rostock, Schwerin, Siegen, Speyer, Stuttgart, Soest, Ulm, Waldkirchen, Worms, etc. haben sich ebenfalls dazu entschieden städtische Flächen nicht mehr an Zirkusse mit Wildtieren zu verpachten.

Auch die Stadt Trier soll mit gutem Vorbild vorangehen und Wildtiere im Zirkus verbieten! Haushaltslöcher können durch andere Pächter, die Vorführungen ohne Tierleid durchführen, gestopft werden.

Es ist nicht nur eine finanzielle, sondern besonders eine ethische Frage. Für ein wenig Spaß leiden diese Tiere ihr Leben lang! Kinder werden mit einem falschen Bild von Wildtieren großgezogen und bekommen vermittelt, dass sie ohne eigene Leistung und durch Quälerei, Geld verdienen können und Spaß haben. Dies soll von der Stadt Trier untersagt werden.