Luftschadstoffe in unmittelbarer Nähe der betroffenen Bürgerinenn und Bürger messen

in Bearbeitung

Zu dem Artikel in der Rathaus-Zeitung über die Messung der Luftschadstoffe ist zu sagen, dass er eine kritische Auseinandersetzung mit der Problematik schlicht nicht zulässt. Die Messstation in der Ostallee ist strategisch an einem ungünstigen Ort platziert worden, der einen großen Abstand zur Fahrbahn aufweist. Deutlich wird dies auch im Vergleich zur Messung in der Lindenstraße. Hier wurden mit 41,7 Mikrogramm die Grenzwerte überschritten und es wurde in Ihrem Artikel noch nicht einmal erwähnt! - warum nicht? Ich möchte mich hiermit dafür einsetzen, dass die Stadt unter realistischen Bedingungen eigene Messungen durchführt. Denn um was geht es bei der ganzen Problematik: den Schutz der Bürger! Damit sind Menschen gemeint, die sich in unmittelbarer Nähe der Schadstoffe agieren. Also vor allem Radfahrer und Fußgänger! Deshalb sollten besonders die Straßen kontrolliert werden, in denen unmittelbare Nähe besteht. Hier habe ich besonders die Saar- und Paulinstraße im Sinn. Wenn die Stadt es ernst meinen würde mit dem Schutz der Gesundheit seiner Bürger, dann müssten an anderen Standorten kontrolliert werden. Wie Ihr Artikel jedoch zeigt, habe ich wenig Hoffnung, dass die Stadt es ernst meint und sie die Interessen der Autofahrer einfach als wichtiger einschätzt! Traurig!!