Verkehrsführung Kürenzerstraße ändern

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Aufgrund der Baumaßnahme ist die Kürenzerstraße derzeit nur einspurig befahrbar. Dies hat erhebliche negative Auswirkungen auf die Pünktlichkeit der dort fahrenden umgeleiteten Buslinien und ist ein enormer Zeitverlust für alle Fahrgäste.
Die Anzahl an zu überquerenden Ampelkreuzungen in diesem Abschnitt steigt für die Linie 3 von der Uni kommend von 0 auf 4 (bzw. für die anderen Buslinien von 1 auf 4). Würde man die Einbahnstraßenregelung umkehren, wären die Verspätungen, die durch zu überquerende Ampelkreuzungen entstehen, weitaus geringer (z. B. für die Buslinie 3 Richtung Uni nur eine zusätzliche Ampelkreuzung, für alle anderen Buslinien 0 zusätzliche Ampelkreuzungen).
Deshalb bitte ich Sie, während der Baumaßnahme die Kürenzerstraße von der Schönbornstraße in Richtung Hbf zur Einbahnstraße zu machen. Es wäre toll, wenn das zuständige Amt dies schnellstens prüft und den Vorschlag für umsetzenswert erachtet.

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihre Anregung. Ihr Vorschlag für die Verkehrsführung in der Baumaßnahme Kanal/Wasserleitungsnetz Kürenzer Straße wurde in der Planungsphase bereits diskutiert.
Durch die erhebliche Länge des Baufeldes (Beginn Bahnhof bis zur Kreuzung Schönbornstraße) ist eine Regelung mit einer Ampel nicht praktikabel. Außerdem gibt es entlang der Kürenzer Straße diverse Grundstücksein-/und Ausfahrten. Eine Einordnung in den Verkehr wäre für diese Verkehrsteilnehmer nicht bzw. nur unter großen Schwierigkeiten bei einer Ampelregelung möglich.

Aus diesem Grund hat man sich auf die Einbahnregelung verständigt und vereinbart nach ca. 10-12 Wochen Bauzeit zu entscheiden, ob je nach Baufortschritt die Einbahnregelung durch eine Ampelregelung abgelöst werden kann.

Da in der Kürenzer Straße 2 Bushaltestellen auf der rechten Fahrbahnseite vom Bahnhof aus kommend liegen und man diese auf Wunsch der Stadtwerke Trier nicht außer Betrieb nehmen wollte, wurde die Fahrrichtung in Richtung Nord festgelegt.
Die Kürenzer Straße wird zusätzlich auch von den Verkehrsbetrieben der Deutschen Bahn, von Flixbus und der Moselbahn genutzt. Diese wären ebenfalls von einer Änderung der Fahrrichtung betroffen.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt liegen keine Beschwerden seitens der Busbetriebe vor.