Lärm und erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen in 30er Zone

in Bearbeitung

Wie wohl in ganz Trier nimmt die Anzahl von sogenannten "Autoposern" zu und somit die Belästigung aller durch diese: Unnötiges Beschleunigen, massive Lärmbelästigung durch manipulierte Auspüffe, aggressive Fahrweise und drastische Geschwindigkeitsübertretungen. Und das nicht nur durch Autos, sondern auch durch Motorräder.

Ganz konkret und als Anwohner ist hier die Walramsneustraße genannt: Eigentlich eine 30er Zone, da vor dem Amtgericht ein sehr frequentierter Zebrastreifen ist.
In der Realität halten sich nur wenige an das Tempolimit, andere hingegen beschleunigen hier maximal und rasen mit Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h und darüber, als ob das hier ein Viertel-Meilen-Rennen wäre! Das ist brandgefährlich für Fußgänger und Radfahrer, die die Straße überqueren wollen und unerträglich laut und belästigend für die Anwohner. Und die Anzahl der Raser nimmt beständig zu, vor allem an den Wochenenden sowie spät Abends und wird sich im Sommer nochmals steigern.

Warum zur Hölle unternehmen Polizei und Ordnungsamt nicht verstäkt etwas gegen diese wortwörtlich asozialen Autoposer? Es sollte ein leichtes sein, diese aus dem Verkehr zu ziehen, siehe andere Städte wie Mannheim oder Hamburg. Schließlich ist das Problem nicht neu und brennt vielen Trierern unter den Nägeln, wie man an anderen Beschwerden hier auf der Seite sehen kann (Oder auch hier überregional:
https://www.heise.de/newsticke...). Es wundert mich fast, dass es hier noch keine Verletzten gegeben hat (so weit ich weiß).

Deshalb mehrere Vorschläge für umgehende, konkrete Maßnahmen:
- Einfach, effektiv und billig ist es, mehrere Brems-/Straßenschwellen oder ähnliches über die gesamte Länge der Straße anzubringen. Wie gesagt soll hier 30 gefahren werden!
- Ein stationärer Blitzer. Bei den vielleicht einmal alle 3 Monate stattfindenden mobilen Kontrollen kann von effektiver Abschreckung nicht die Rede sein.
- Vermehrte Polizeikontrollen in der Innenstadt. Und hier das Augenmerk nicht nur auf die Geschwindigkeit legen, sondern auf die Autos selbst. Da meist modifiziert, werden diese nicht verkehrstüchtig sein und sollen deshalb aus dem Verkehr gezogen werden.

Zum Schluss noch eine kleine Annekdote:
Vom Zapotex her kommt lautstark mit sehr hoher Geschwindigkeit ein Raser. So weit, so mittlerweile normal. Neu ist, dass diesmal aus der Dietrichstraße, eigentlich Einbahnstraße, also unerwartet und schlecht sehbar aus falscher Richtung, langsam ein Einsatzwagen der Polizei kommt. Es folgt mit quietschenden Reifen ein sehr spätes und knappes Brems- und Ausweichmanöver. Der Raser bleibt geschockt auf der linken Busspur stehen, das Polizeiauto fährt kurz zu dem Auto hin - und fährt dann einfach weiter und weg! Ich weiß bis heute nicht, ob der Raser dafür gerade stehen musste... Soviel zu den Prioritäten der Trierer Polizei.