Wieder eigen Reinigungskräfte ( Schulen/ Verwaltung) beschäftigen

(teilweise) umgesetzt

In den 80ern wurden die Reinigungskräfte in vielen städt. Gebäuden an Reinigungskräfte ( Schulen/ Verwaltung) beschäftigen ausgegliedert.
Folgen: Es kommt i.d.R. der Günstigste satt der Wirtschaftlichste Anbieter zum Zuge. Sparen kann man beim Putzen aber nur am Personal was zur Folge hat das die Leistungen nachgelassen haben und das obwohl viele Kräfte nur Niedriglöhne bekommen. Dies hat zur Folge das viele bereiche nicht mehr so ordentlich gereinigt werden wie dies die Nutzer wollen/gewohnt sind.
Von den Hausmeistern der Schulen und Sporthallen wird dies uneingeschränkt bestätig.
Vorschlag: Die Reinigungskräfte wieder direkt bei der Stadt beschäftigen. Da dann die gewinne der Unternehmen nicht gezahlt werden müssen bleibt genug Geld übrig um den Kräften mehr Lohn zu zahlen und ggf. nötige Beschäftigte anzustellen die die Leute verwalten( Lohnbuchhaltung). Bei einer Lohnerhöhung von ca. 2 € blieben würde nicht nur Geld gespart, sondern auch die Mitarbeiter viel mehr Motiviert und es kommt zu besseren Arbeitsergebnissen.

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihre Anregung. Natürlich sollte in allen Bereichen ordentlich gereinigt werden. Immer wieder beschäftigen wir uns sehr intensiv mit der Frage "Eigen- und/oder Fremdreinigung?". Auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Wie Sie schon richtig erwähnt haben, die maßgeblichen Aufwendungen entstehen nicht nur aus den reinen Personalkosten der Reinigungskräfte, sondern auch aus dem damit verbundenen Verwaltungs- und Koordinierungsaufwand. Dieser ist nicht unerheblich.

Damit bei aller Wirtschaftlichkeit nicht die Gründlichkeit auf der Strecke bleibt, hat die Gebäudewirtschaft Trier einen anderen Weg gewählt: Statt bei der Vergabe dem billigsten Anbieter den Zuschlag zu erteilen, wurden die Vergabekriterien neu definiert. Das Ziel ist es, bei gleichbleibenden Ausgaben die Qualität zu erhöhen. Diese Kriterien wurden zum ersten Mal in diesem Jahr angewendet. Gleichzeitig wurde die frei gewordene Stelle eines Verwaltungsmitarbeiters bei der Gebäudewirtschaft mit einer qualifizierten Fachkraft, einem Reinigungsmeister, besetzt, um die ständige Optimierung der Reinigung städtischer Gebäude sicherstellen.