Muss es erst Tote und Verletzte geben? (Verkehrsüberwachung)

(teilweise) umgesetzt

Seit Jahren ist es der Stadt Trier (Stadtvorstand, Stadtrat, Amtsleitung) bekannt, dass die Kontrolle des ruhenden Verkehrs besonders in den Abend-und Nachtstunden sowie an Wochenenden und zu Veranstaltungen quasi nicht vorhanden ist.
Auch innerhalb der Verwaltung wurde von anderen Ämtern und auch der Polizei darauf hingewiesen.
So auch dieses Wochenende (Hinweis: Der Vorschlag wurde bereits am 09.07. erstellt, ist jedoch innerhalb der Verwaltung nicht auffindbar): In Trier finden mehrere Großveranstaltungen statt (Moselfest, Quatropole-Tag, Wochenmarkt Domfreihof, Groß-Flohmarkt Messepark, Eröffnung Mosel-Musikfestival) die teilweise schon seit Jahren terminiert und einplanbar sind.
Und trotzdem ist am Tag nur eine einzige Streife des VÜD eingeplant. Abends (22.30Uhr), als es zu extrem widrigen Verhältnissen kam, ist erst niemand ans Telefon (718-3232) gegangen.
Wäre es in den Bereichen Maarviertel u.a. zum Beispiel zu einem Schadensereignis gekommen, wäre in vielen Teilen keinerlei Hilfe wie Drehleitern, Löschfahrzeuge oder Rettungswagen möglich gewesen.
Muss es erst Tote oder Verletzte geben, dass der Stadtrat-und Vorstand hier aktiv werden?
Die Verwaltung bemüht sich den Aufgaben gerecht zu werden, scheitert aber an der ungenügenden Ausstattung.
Sätze wie "...im Rahmen der personellen Möglichkeiten.." sind eine Verhöhnung der Bürger. Die Stadt Trier beschäftigt derzeit (inkl. allem Outsourching) ca. 2.500 Personen. Da werden doch 20-30 neue Stellen im VÜD nicht weiter ins Gewicht fallen.
(Die Schwesterstadt Luxembourg setzt bei gleicher EW-Zahl für diese Aufgabe ~90 Beamte ein/ Trier ~ 15).
Was nützt es, wenn der VÜD nach Vorgabe Stadtrat vormittags mit allen Kräften Parkuhren kontrolliert und nach abgelaufenen Parkscheinen sucht, aber zu den bekannten "Chaos-Zeiten" niemand kommt?
Nein, der Hinweis sich an die Polizei zu wenden ist müßig, da diese mit ihrem eigen Personal am Limit fährt und mit ihren eigenen Aufgaben voll ausgelastet ist.

Tuen Sie endlich was! Bevor es Verletzte oder sogar Tote gibt!

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihre Anregung. Das Ordnungsamt steht in täglichem Kontakt mit Polizei und Feuerwehr. Am Sonntag des Moselfestes war ein Sonderdienst mit 5 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Zeit von 15.00 Uhr bis 21.00 Uhr eingeteilt. Während dieses Sonderdienstes wurden alleine von zwei Kräften 163 Verwarnungen erteilt. Der ganze Bereich, Zurmaiener Straße, Merianstraße, Maarstraße und angrenzende Gebiete wurde bestreift. Abschleppmaßnahmen waren nicht erforderlich, da die rechtlichen Voraussetzungen nicht erfüllt waren. So wurden keine Garagen oder Feuerwehrzufahrten zugestellt. Der Stadtverwaltung liegen auch keine Beschwerden von Anwohnerinnen und und Anwohnern vor.