Verschwendung im Jugendamt

(teilweise) umgesetzt

Die angespannte Haushaltslage der Stadt Trier ist in aller Munde. Der Schuldenberg in Höhe von 900.000.000 Euro (in Worten: neunhundert Millionen !!!!) lähmt jede Haushaltssitzung im Stadtrat.
Warum verschwenden Sie jeden Monat Geld, in dem Sie die Verpflegungsabrechungen für die Kindergartenkinder in den städtischen Kitas seit Neuestem per Post verschicken.
Ich würde Ihnen die Sachlage gerne vorrechnen:
Bei 347 möglichen Plätzen und Vollbelegung sind es pro Monat 242,90 Euro, die Sie zum Fenster rauswerfen und damit lediglich die Post bereichern.
Das ergibt 2914,80 Euro pro Jahr.
Damit könnte man eine Erzieherin immerhin für einen Monat einstellen.

Die bisherige Praxis, als die Abrechungen von den jeweiligen Kita-Leitungen ausgedruckt und in die Mitteilungsfächer der Kinder verteilt wurden, hat doch wunderbar funktioniert. Warum dann diese unlogische Neuerung???

Bei mir stößt Ihre Praxis sichtlich auf Unverständnis.
Es würde mich freuen, wenn Sie dazu kritisch Stellung nehmen würden.

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihre Anregung. Die Abrechnung der Elternbeiträge für die Mittagessen in städtischen Kitas erfolgte bis Ende 2016 unmittelbar in den Kitas durch die jeweilige Leitung.
Zur Vereinfachung dieses Aufwandes wurde zu Beginn des Jahres 2017, in Ergänzung zum Kita Portal der Stadt Trier, ein EDV Modul zur Abrechnung der Elternbeiträge in städtischen Kitas eingeführt.
Mit diesem Verfahren wird die Abrechnung zentral im Jugendamt erstellt. In der Einführungsphase haben technische Schwierigkeiten den Versand der monatlichen Rechnungen teilweise über den Postweg notwendig gemacht. Damit sollte die kurzfristige Zustellung und Prüfung durch Eltern gewährleistet werden.
Die zukünftige Verteilung, ausgenommen der Schließzeiten, wird in der Regel wieder über die Kitas erfolgen.
Mittelfristig strebt die Verwaltung soweit möglich eine Digitalisierung des Verfahrens an."