Werbesatzung auch umsetzen

wird geprüft

In Trier dürfen Werbeplakate ( sog.Tafeln) nur nach Genehmigung im öffentlichen Raum ausgestellt werden. Hierzu vergibt die Stadt abgezählte Aufkleber. welche auf den Plakaten aufgeklebt werden müssen und festlegen wann diese wieder zu entfernen sind. In der Regel ist das der Tag nach der Veranstaltung. Leider gibt es in dem Bereich sehr viele schwarze Schafe die a.) mehr Plakate aufhängen als Genehmigt, b.) diese nicht entfernen (teilweise hängen auch nach 3/4 Jahr noch an den Straßen c.) als " Platzhalter" für nachfolgende Veranstaltungen hängen lassen oder diese d.) komplett schwarz aufhängen.
Da diese ja immer an auffälligen Stellen hängen wie Hauptstraßen sind die Aussagen der Verwaltung man habe diese nicht gesehen mehr als unglaubwürdig.
Hier durch werden andere, gemeinnützige, Veranstalter benachteiligt und es entstehen Schandflecken. Auch entgehen der Stadt so Tausende von Euro welche in Form von Bußgeldern möglich wären.
Hier muss einfach nur die Umsetzung der Regeln erfolgen

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihre Anregung: Nach Feststellung eines nichtgenehmigten Werbeplakates oder nach abgelaufener Plakatwerbung, werden die Verursacher schriftlich aufgefordert, innerhalb einer gesetzten Frist diese Plakate zu entfernen.
In der Regel wird dieser Aufforderung Folge geleistet. Sofern die Verursacher dieser Aufforderung nicht nachkommen, veranlasst das Ordnungsamt die Beseitigung der Werbeplakate. Die Kosten werden, einschließlich eines erhöhten Verwaltungsaufwandes, dem Verursacher in Rechnung gestellt.

Leider kann das Ordnungsamt nur gegen „Wildplakatierer“ bzw. Aufsteller vorgehen, die Ihre Werbeplakate auf öffentlichen Flächen aufstellen oder an öffentlichen Einrichtungen wie Laternenpfähle anbringen. Werbeplakate, die auf privaten Flächen stehen oder an privaten Zäunen angebracht wurden, können nicht geahndet werden.

Das Ordnungsamt wird Im Rahmen seiner personellen Möglichkeiten künftig verstärkt auf Werbeplakate achten, die nach Ablauf der Genehmigung bzw. ohne Erlaubnis aufgestellt oder angebracht wurden.

Darüber hinaus wird das Ordnungsamt prüfen, ob die vorgeschlagene Einleitung eines Bußgeldverfahren nach den Bestimmungen des Landesstraßengesetztes in Verbindung mit dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten möglich ist und die ggf. zu erwartenden Einnahmen den Verwaltungsaufwand decken werden