Schulweg Ausonius Grundschule

abgelehnt

Von der Pauluskirche kommend existiert keine Möglichkeit über eine gesicherte Querung (Zebrastreifen oder Ampel) zur Ausoniusgrundschule zu kommen. Es ist mir unbegreiflich, wieso der früher existierende Zebrastreifen sogar weggepinselt wurde vor einigen Jahren!! Die Grundschüler müssen auf beiden Straßenseiten also Straßen queren, die überhaupt nicht gesichert sind!! Absolut fahrlässige Situation!! Bitte Ampel oder Zebrastreifen für die Grundschüler auf dem Schulweg anlegen.

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihren Hinweis. Im Bereich des Schulkomplexes Paulusplatz / Langstraße gibt es einige Bereiche in denen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene die Fahrbahn queren müssen, um zu den jeweiligen Schulgebäuden zu gelangen. Der gesamte Bereich ist eine so genannte Allgemeinbedarfsfläche. Es findet fast ausschließlich Anliegerverkehr statt. Nennenswerte Durchgangverkehre oder starke auswärtige Zielverkehre, die nichts mit der schulischen Nutzung des Areals zu tun haben, gibt es nur wenig. Das Gebiet hat eine relativ hohe Fußgänger- und Fahrradverkehrsdichte mit entsprechendem Querungsbedarf. Auch aus diesem Grund wurde der gesamte Bereich im Jahr 2016 in eine Zone 30 gewandelt, da in einer Zone 30 das Queren der Straßen an beliebiger Stelle möglich ist. Eine Zone 30 wird zur Einschränkung der normalerweise zulässigen innerörtlichen Regelgeschwindigkeit von 50 km/h eingerichtet. In Zonen 30 sind keine weiteren Regelungen in Form von Lichtzeichenanlagen, Fahrstreifenbegrenzungen, Leitlinien, benutzungspflichtigen Radwegen etc. vorgesehen. Dies gilt nach den geltenden Richtlinien auch für Fußgängerüberwege (FGÜ).

Fußgängerüberwege sind generell, insbesondere dann, wenn kleine Kinder beteiligt sind, zur Erhöhung der Verkehrssicherheit kritisch zu sehen. Der durch „Zebrastreifen“ suggerierte Schutz, auf den die kleinen Kinder vertrauen, ist trügerisch, weil die Aufmerksamkeit und Besonnenheit der Autofahrer leider nicht immer in dem erforderlichen Maße vorhanden ist. Kinder vertrauen auf den Schutzraum und treten dort häufig auf die Straße, ohne auf herankommende Fahrzeuge zu achten oder in Erwägung ziehen, dass ein Fahrzeug nicht anhalten könnte.

Von daher ist eine mit den Kindern eingeübte und immer wieder einzuübende Vorsicht beim Überschreiten der Fahrbahn in Verbindung mit den entsprechenden Verhaltenstechniken sicher die beste Alternative. Die aktuell geltende Regelung funktioniert seit der Einrichtung gut und ohne gemeldete Unfallereignisse.