Moselfähre

abgelehnt

Ähnlich wie die Fähre zwischen Wasserbillig und Oberbillig könnte ich mir eine Fährverbindung zwischen Pfalzel-Zurlauben vorstellen und Trier-West/Bobinet-Zurlauben. Durch die direkte Überquerung der Mosel könnte ich mir eine Entlastung der Straßen vorstellen da die Leute mit dem Rad oder zu Fuß die Innenstadt sehr gut erreichen können.

Hinweise der Verwaltung: 

In der heutigen Zeit ist die Einrichtung neuer Flussfährverbindungen eher unüblich, da diese mit hohen Betriebskosten verbunden sind, die durch die Entgelte der Nutzerinnen und Nutzer erwirtschaftet werden müssten. In der Regel sind in der Vergangenheit eher bestehende Fährverbindungen eingestellt und durch Brücken ersetzt worden (so auch eine Fährverbindung, die durch die Kaiser-Wilhelm-Brücke überflüssig geworden ist). Gerade vor dem Hintergrund der Auswirkung auf die Reisezeiten und die Transportkosten, ist eine (gebührenfrei nutzbare) Brücke i.d.R. die attraktivere Option gegenüber einer Fährverbindung. Vergleicht man zudem die genannten Verbindungen, so stellt man schnell fest, dass die angeregten Optionen komplett anders zu bewerten sind, als die zum Vergleich herangezogene bestehende Fährverbindung zwischen Wasserbillig und Oberbillig. Während sich auf der Strecke zwischen Trier-West und Zurlauben zwei Brücken mit weniger als 1,5 km Abstand zu einander befinden und auch zwischen Pfalzel und und Zurlauben zumindest für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie für den ÖPNV zwei Brücken zur Verfügung stehen, befindet sich die Fährverbindung Oberbillig - Wasserbillig in einem Bereich, der auf 12 km keinerlei Brücke aufweist (bzw. 18 km ohne Auto-Brücke). Zudem handelt es sich hierbei um eine besondere Situation aufgrund der Grenzlage (Pendelverkehr ...). Seitens der Stadt Trier sind in den konzeptionellen Planwerken, die vom Stadtrat für die weitere Stadt- und Verkehrsentwicklung beschlossen worden sind, zwei zusätzliche Fuß- und Radwegebrücken (Moselstege) zwischen Trier-West und der östlich der Mosel gelegenen Kernstadt vorgesehen. Hierfür gilt es in der nächsten Zeit die Umsetzungsmöglichkeiten zu konkretisieren, um die in der Stellungnahme genannten Effekte (Verbesserung der Fuß- und Radanbindung sowie Entlastung der Straßen) erreichen zu können.