Alkoholexzesse im Schießgraben

wird berücksichtigt

Schon seit einigen Jahren treffen sich in der Grünanlage Schießgraben verschiedenste ausländisch-stämmige Kinder und Jugendliche. Vorrangig abends an Freitagen und Samstagen finden sie sich auf den Parkbänken entlang des Wegs und auf den Bänken in dem kleinen gemauerten "Hof" (vermutlich früher mal ein kleiner Kinderspielplatz) bei der Turnhalle ein. Leider wird dann Alkohol in erheblichem Maße konsumiert. Auch wird hin-und-wieder süßlich riechendes Zeugs geraucht.

Bemerkenswert ist, dass sie die Wiesen und Büsche des Schießgrabens nur betreten um ihre Notdurft los zu werden. Ansonsten bewegen sie sich nur auf den Wegen und um die Bänke herum.
"Stadtkinder" halt.

Ab einem gewissen "Pegel", häufig gegen 21:30 Uhr, werden diese Kinder und Jugendliche untereinander aggressiv und pöbeln manchmal auch Spaziergänger oder Sportler die die Turnhalle verlassen an. Schmierereien und Sachbeschädigungen an der Turnhalle sowie an den umstehenden Gebäuden gab es schon einige, möglicherweise durch diese Kinder und Jugendlichen.
Häufig verlassen sie gegen 22 Uhr den Schießgraben und hinterlassen neben offenen, halbvollen Wodka-Flaschen auch Scherben und sonstigen Unrat.

Selten aber zu häufig kommt es vor, dass einige von denen dann weder geradeaus laufen noch sich alleine auf den Beinen halten können. Gestützt und geführt von zwei "Freunden" verlassen diese "Alkohol-Opfer" den Schießgraben in Richtung Porta Nigra.

In diesem Zug ein Dank an die Stadtreinigung, die fleißig daran arbeitet deren Hinterlassenschaften weg zu bekommen.

Das ist auf Dauer nicht nur ein Ärgernis sondern eine Belastung für alle sonstigen Benutzer des Schießgrabens.
Mir geht es nicht darum, Jugendliche zu verscheuchen. Jedoch arten deren Aktionen in den letzten Jahren in immer heftigere Alkohol-Geschichten mit Folgen für die umliegenden Gebäude aus. Es ist auch nicht schön mit anzusehen wie ca. 13jährige in Gesellschaft von ca. 16jährigen sich so zusaufen, dass sie nichts mehr mitbekommen.

Das aggressive und beleidigende Verhalten ist im Lauf der Jahre schlimmer geworden und es ist nun ein Maß erreicht, was nicht mehr hinnehmbar ist.

Ob die Polizei oder das Ordnungsamt zwischen 21 und 22 Uhr häufiger kontrollieren soll oder jemand von der Stadt-Jugendpflege sich dem Problem annehmen soll weiß ich nicht, nur so wie es diesen Sommer anfängt weiß ich, dass das nicht gut wird.

Auch ist mir nicht bekannt, ob da wirklich -vermutlich nur manchmal- illegale Drogen geraucht werden. Nur ist es schon komisch, denn normalerweise rauchen diese Jugendlichen eigentlich nicht.

Zu den Schmierereien: Seit ca. vier Jahren werden Parkbänke, Mülleimer und Gebäude im und am Schießgraben mit Schmierereien versehen. Früher habe ich solche "Verschönerungen" nur selten gesehen. Es ist schon komisch, dass sich das Verhalten der Jugendlichen verschlechtert hat und gleichzeitg Farbe "verteilt" wird wo sie nicht hin gehört. Siehe dazu auch das Foto.
Der Müll auf dem Foto ist sehr wahrscheinlich nicht von den angesprochenen Jugendlichen.

Hinweise der Verwaltung: 

Das Ordnungsamt schreibt zu Ihrem Hinweis: „Wir danken Ihnen für den Hinweis. Der Kommunale Vollzugsdienst des Ordnungsamtes bestreift regelmäßig die städtischen Parkanlagen. Bislang konnten an der von Ihnen angeführten Örtlichkeit keine besonderen Vorkommnisse festgestellt werden. Leider stellt dies aber auch immer nur eine Momentaufnahme dar. Die Kolleginnen und Kollegen werden daher aufgrund Ihres Hinweises in den kommenden Wochen verstärkte Kontrollen durchführen. Bei akuten Störungen bitten wir Sie um telefonische Mitteilung an die Leitstelle des kommunalen Vollzugsdienstes unter der Rufnummer 0651-718 4321. Von dort wird man die nächst verfügbare Streife zur weiteren Überprüfung des Sachverhaltes entsenden.

Hinsichtlich der möglichen Verwirklichung von Straftatbeständen, wie beispielsweise der Konsum von Betäubungsmitteln, möchten wir Sie bitten sich an die zuständige Polizeiinspektion Trier zu wenden. Wir werden diese vorab über den von Ihnen geschilderten Sachverhalt informieren.“

Das Jugendamt ergänzt: „Vielen Dank für Ihren Hinweis. Jugendliche halten sich häufig an ständig wechselnden informellen Treffpunkten im öffentlichen Raum auf und erleben in diesem Zusammenhang oftmals Grenzerfahrungen. Der Schießgraben ist als Treffpunkt für die jungen Menschen sehr interessant. In den Gebäuden der Orangerie und Ökonomie werden daher zeitnah ein Jugendcafé und eine Jugendkulturstätte entstehen, die von Fachkräften betreut werden.

Gegenwärtig werden wir die Streetworkerin und die Streetworker auf die Situation aufmerksam machen, sodass diese vermehrt den Schießgraben aufsuchen und zu den Jugendlichen Kontakt aufnehmen werden, um bei Bedarf unterstützende Angebote zu machen. Bei akuten Störungen möchten wir gerne auf den Kommunalen Vollzugdienst verweisen.“