Kreuzung Hornstraße, Markusstraße, Eurenerstraße

wird berücksichtigt

Liebes Team der Stadt Trier,

ich beobachte aus den verschiedensten Perspektiven (Fußgänger, Fahrradfahrer und Autofahrer) die aktuelle Situation an der im Titel genannten Kreuzung und bin heilfroh, das ich weder einen schweren Unfall hatte, noch einen mitbekommen habe.

Ich weiß, das es im Zuge der Baumaßnahemn in Trier West dort in (naher?) Zukunft einen Kreisel geben wird, nichtsdestotrotz möchte ich einen Vorschlag unterbreiten, der die Gefahr reduzieren könnte.

Zur Situation: Viele Linksabbbieger die aus Richtung Bundestraße kommen und dort "die Rampe" hoch zum dm oder zum neuen Römerbrückenkreisel fahren, fahren erstens mit erheblich zu hoher Geschwindigkeit dort hoch und zweites schneiden sie die Kreuzung "ab" - heißt, sie überfahren die dort aufgemalte Verkehrsinsel.
Das ist nicht nur für die dort wartenden Fahrzeuge oder von oben auf die Kreuzung zufahrenden Fahrzeuge (vor allem Fahrradfahrer) gefährlich, sonder auch für die Fußganger, welche den Zebrastreifen neben der Bushaltestelle nutzen.

Mir ist bewusst, das man keine großen Poller dort aufstellen kann, da die Busse dort auch links abbiegen (ich weiß nicht, ob sie das aktuell müssen) über die aufgemalte Insel fahren müssen.

Mein Vorschlag (neben evtl. verstärkten Kontrollen, falls es personelle Kapazitäten gibt):
Könnte man dort nicht halbhohe Plastikbarken aufstellen, die Busse langsam überfahren können, aber schnelle und abkürzungsfreudige Auto- und LKW-Fahren (die manchmal gefühlt mit 55km/h plus) dort abkürzen, einzubremsen.
Somit wäre allen Verkehrsteilnehmern in der aktuellen Situation geholfen, bis ein Kreisverkehr das Problem löst.

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihre Anregung: Wie bereits in der Anfrage angemerkt, wird es eine grundlegende Neuordnung der Straßenverkehrsflächen in Trier-West geben.
Die Arbeiten am Römerbrückenkopf wurden kürzlich abgeschlossen und als folgende Maßnahme beginnen im Frühjahr 2022 die Straßenbauarbeiten an der neuen Verbindungsstraße, parallel zu den Bahngleisen gelegen.
Im Anschluss soll in 2023 und 2024 die Straßenüberführung inklusive der Rampenbauwerke erneuert werden. Sind diese Maßnahmen durchgeführt, werden die Maßnahmen zum Aus- und Umbau der Hornstraße erfolgen.

Die Arbeiten zur Neuordnung der Verkehrsräume sind also bereits im Gange, sodass der Zeitraum definitiv absehbar ist.
Während der Baumaßnahmen müssen die Verkehre, vergleichbar mit der Baustelle Römerbrückenkopf, oftmals flexibel geführt werden, sodass die verbleibenden Straßenräume unterschiedlich beansprucht werden.
Der Vorschlag zur Einengung des Einmündungsbereichs ist grundsätzlich gut.
Im angesprochenen Knotenpunktbereich muss zunächst ohnehin für die Baumaßnahme der Verbindungsstraße eine Baustellenzufahrt angeordnet werden und diese verkehrssicher in das bestehende Straßennetz eingebunden werden.
Dabei muss der Verkehrsablauf auf den schon vorhandenen Straßenverkehrsflächen mit betrachtet werden.
Danach wird in diesem Knotenpunkt die Baustellenzufahrt für die Erneuerungsmaßnahme der Straßenüberführung angeordnet und die Verkehrsführung erneut angepasst werden.

Die Änderungen der Verkehrsanlagen in Zuge des Stadtumbau Trier-West werden eine deutliche Verbesserung für den Verkehrsfluss und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer bringen.