Gelbe Tonne statt gelber Sack

an Dritte geleitet

Die Mülltrennung mit Umweltfreundlichkeit und Praktikabilität zu begründen, verliert jede Glaubwürdigkeit, wenn man dafür lächerlich dünne Plastikbeutelchen verwenden soll, die, kaum von der Rolle genommen schon gerissen sind. Zudem bieten diese eine Pilgerstätte für Ungeziefer, was vor allem dann unzumutbar wird, wenn es im Mietshaus keinen geeigneten Sammelplatz hierfür gibt. Eine Abholung erfolgt nur einmal monatlich, sodass genug Zeit bleibt, die Abfälle, welche laut ART Website nur Löffelrein sein müssen, schön vor sich hin gären zu lassen. Diese Praxis ist nicht mehr zeitgemäß und sollte abgeschafft werden. Die Gelbe Tonne als Pflicht für Mietshäüser ist längst überfällig. Davon würden nicht nur Mieter profitieren, sondern auch das Stadtbild, das durch aufgerissene und sich stapelnde Säcke regelmäßig entstellt wird. Die Stadt Trier sollte hier ihre Einflussmöglichkeiten erneut prüfen, denn der Imageschaden, der entsteht ist beträchtlich.

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihre Anregung. Dies ist Aufgabe des Zweckverband Abfallwirtschaft Trier
Die Stadtverwaltung hat hier keine unmittelbare Einflussmöglichkeit. Der Vorschlag wurde an den zuständigen Zweckverband Abfallwirtschaft Trier weitergeleitet