Unsinnige Fahrbahnsanierung in Olewig

in Bearbeitung

Seit einiger Zeit wird eine Straßenbeleuchtung im Bereich der Kleingärten in Olewig installiert. Dazu wurde für die Verlegung der Stomkabel die Hälfte des Weges aufgebaggert. Da die Asphaltdecke des Weges bereits altersschwach gewesen ist, hat diese unter der Last der schweren Baumaschinen extrem gelitten. Man könnte stellenweise von einem Totalschaden sprechen. Die Vorbereitungen für die Erneuerung der Deckschicht lassen keinen Zweifel daran, dass man hierbei unsinnigerweise gewillt ist, ausschließlich die aufgebaggerte Seite des Weges mit neuem Belag zu versehen. Es wäre doch arbeitstechnisch einfacher und erheblich nachhaltiger, bei derart beschädigten Wegen gleich die komplette Deckschicht neu zu teeren!
Es kann doch nicht sein, dass die Stadt im Rahmen des Bürgerhaushaltes nach Möglichkeiten sucht, Geld zu sparen, wenn zeitgleich bewusst in Kauf genommen wird, dass durch derart Flickwerk die Haltbarkeit der Tiefbauprojekte durch eindringendes Wasser und folgende Frostschäden gemindert wird. Derartige Bauprojekte werden auf Dauer nicht günstiger, wenn man nach wenigen Jahren wieder Schäden reparieren muss, nur weil man zuvor auf der Rechnung einige Quadratmeter Asphaltdecke einsparen konnte. Ein Dachdecker saniert doch auch nicht nur die Hälfte eines altersschwachen Daches, weil er genau weiß, dass der nächste Regenguss an den Kontaktstellen zwischen neuem und altem Belag sich seien Weg suchen wird und damit das Ergebnis der gesamten Arbeit gefährdet ist!
Diese Vorgehensweise erscheint umso unverständlicher angesichts der Tatsache, dass aktuell die besonders beschädigten Stellen des alten Belages nun doch entfernt wurden, da sie scheinbar nicht mehr zu retten waren. Es wird jetzt wohl stellenweise die komplette Wegbreite erneuert und dazwischen verbleiben die weniger geschädigten Bereiche stehen. 60% werden erneuert, 40% Altbestand verbleibt. Da fehlen einem die Worte!