Weißhauswald: dürftige Tiervielfalt im Tiergehege

wird berücksichtigt

Trier könnte eine größere Vielfalt einheimischer Tiere präsentieren. Das Angebot ist dürftig, besonders auch für kleine Kinder. Die Wildschweine sind oft nicht zu sehen, das Damwild (Rehe, Hirsche) nur weit entfernt. Die Volieren zeigen fast nur Hühnerarten, der Esel ist oft im Stall. Einzig die Ziegen stellen ein attraktives Angebot dar, weil man nahe an sie herankommt und sie füttern kann. Für eine Großstadt wie Trier mit einer "glänzenden" Innenstadt ein dürftiges Angebot. Muss man erst nach Luxemburg fahren, um den Kindern/Erwachsenen eine größere Auswahl an Tieren anbieten zu können? Warum z.B. nicht ein kleiner Streichelbereich, wie in Neuwied. Nach Rücksprache mit Besuchern kommen ebenfalls Enttäuschungen zum Ausdruck. Auch der anliegende Spielplatz könnte mal eine Auffrischung gut gebrauchen. Nicht nur alles für die "aufpolierte!" touristische Innenstadt!

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihre Anregung. Unsere Tiere werden in großen Gehegen gehalten, um eine artgemäße Bewegung und Ruhezonen zu ermöglichen. Dies dient dem Wohl der Tiere, es ist uns bewusst, dass das dazu führen kann das einige Tiere nicht immer bzw. nur dann zu sehen sind wenn man den Weg um das Gehege geht.
In den Volieren haben wir uns von den Ziervögeln weg für einen neuen Schwerpunkt mit verschiedenen alten Haustierrassen bei den Hühnern entschieden. Gerade das Thema Haustiere ist aus unserer Sicht für "Stadtkinder" wichtig.
"Interessantere" Vögel wie Singvögel oder Greiffvögel sind erheblich aufwändiger zu halten, dies ist mit unserem Personalstamm und im gegebenen finanziellen Rahmen nicht möglich.
Für die meisten Greiffvogelarten sind unsere Volieren zudem zu klein und wir haben leider keine räumlichen Erweiterungsmöglichkeiten.
Der Betrieb eines Streichelzoos ist nur möglich wenn, wie beispielsweise in Neuwied, ein abgeschlossenes Areal mit festen Öffnungszeiten und einer entsprechenden Personenzahl als Aufsichtspersonal zur Verfügung stünde. Zudem ist das vorhandene Areal hierfür zu klein, da die Tiere im Streichelzoo genügend Rückzugsraum benötigen.
Wir haben leider nur sehr begrenzte personelle, finanzielle und räumliche Möglichkeiten und tun unser Bestes um das Angebot beispielsweise durch neue Stationen im Waldlehrpfad interessanter zu gestalten, aber innerhalb der beschriebenen Rahmenbedingungen können wir mit Zoos wie Neuwied oder dem Escher Deirepark natürlich "nicht mithalten".
Dafür gelingt es der Stadt grundsätzlich den Eintritt kostenfrei 24 Stunden am Tag zu ermöglichen.