Bessere Organisation von Hilfen bei einer Katastrophe und Zusammenarbeit mit Freiwilligen

in Bearbeitung

Erfahrungen vom Hochwasser in Ehrang:

Informationen (z.B. als Infoblätter) sind teilweise gar nicht oder nur im alten Ortskern von Ehrang angekommen. Und das soweit ich weiß auch nur auf deutsch. Die Information vom Gesundheitsamt über die Infektionsgefahr im Schlamm gab es z.B. (soweit ich weiß) nur online - für Leute ohne Strom, Internet und abends meistens auch ohne Energie, um auch noch die Pressemeldungen der Stadt durchzusehen.
Zur Informationsverteilung hätte man z.B. auch die Freiwilligen nutzen können, die ohnehin unterwegs waren, um Essen und Getränke zu verteilen.

Speziell auf die Sachspenden bezogen hatte ich den Eindruck, dass nicht viel Mühe in die Organisation gesteckt wurde:
-Beim Bürgertelefon hatte die nette Dame keinerlei Kontaktmöglichkeit zu den Leuten vom Bürgerservice in der Mäushecker.
-Der Bürgerservice hat nach Räumung der Spendenausgabe einfach sämtliche Tische in Halle und Treppenhaus stehen lassen (ich war ca. eine Woche später auf dem Schulgelände, da stand noch alles da).
-Die Spendenhalle in der Mäushecker wurde schon am 7.8.21 zugemacht mit der Begründung, sie werde für den Schulbetrieb gebraucht - zu diesem Zeitpunkt waren aber noch drei weitere Wochen Schulferien. ( Quelle: https://c8af74cc-bf69-49fa-b117-42263bfa031b.usrfiles.com/ugd/c8af74_b23... )

Insgesamt fände ich persönlich zum einen eine Schulung von Stadtmitarbeitern zum Thema Organisation, wenn etwas schnell gehen muss, wünschenswert, zum anderen aber auch den Willen, mehr mit Freiwilligen zusammen zu arbeiten. Es muss auch nicht peinlich sein, als Stadt zu sagen, wir haben gerade (durch die Katastrophe) so viele Baustellen, wir würden gerne z.B. die Organisation der Sachspenden an Freiwillige abgeben. Peinlich ist eher o.g. Ausrede.