Verkehrsänderung Oerenstraße Trier

abgelehnt

Hallo,
habe Anfang dieser Woche mit dem Ortsvorsteher Herrn Düro gesprochen, der mich mit meinem Anliegen an Sie verwiesen hat:
Wohne seit geraumer Zeit in der Oerenstraße, von wo aus ich Wochentags Mo.-Fr. vor vor 08:00 Uhr mit dem Fahrrad
über die Oerenstraße/Pferdemarkt/Walramsneustraße zur Arbeit in die Fleischstraße fahre.
Der Versuch mich auf der rechten Fahrbahnseite einzuordnen, gelingt mir fast nie! Weil die Fahrzeuge eine Durchfahrt unmöglich machen. Zum Teil habe ich schon festgestellt, daß man vor mir den Bereich einfach blockiert! Muß deshalb sehr oft den Fußgängerweg (sehr schmal) mit dem Fahrrad bis Einmündung Deutschherrenstraße benutzen (kommen mir sehr viele Berufsschüler entgegen!!)
Diese Einbahnstraße ist immer dann fast Verkehrsfrei, wenn Schulferienzeit ist! Somit verursachen die privaten "Schultaxis" dieses enorme Verkehrsaufkommen!
Deshalb möchte ich folgende Vorschläge unterbreiten:
Die Oerenstaße als reine Anliegerstraße umzubennen (keine Taxifahrten zu den Berufsbildenden Schulen am Paulusplatz!)
Oder diese Straße mit Fahrradmakierstreifen in beide Richtungen zu versehen! Was allerdings problematisch sein dürfte, weil am linken Straßenrand Anliegerfahrzeuge mit Berechtigungsscheinen parken!
Bitte Sie deshalb eine für Fahrradfahrer sichere Lösung in dieser Straße zu finden und umzusetzen!
Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich und verbleibe
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Reinisch

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Die Querschnittsbreite der Oerenstraße lässt es nicht zu, Anwohnerparkplätze anzubieten und gleichzeitig einen Angebotsstreifen für den Radverkehr zu markieren.
Die Oerenstraße liegt zudem in einer Tempo 30-Zone. In Tempo 30-Zonen sind laut Straßenverkehrsordnung benutzungspflichtige Radwege, Radfahrstreifen, Schutzsstreifen (Leitlinien) nicht zulässig.
Die Oerenstraße ist als Gemeindestraße für den öffentlichen Verkehr gewidmet. Somit handelt es sich hierbei um eine öffentliche Einrichtung, die jedermann jederzeit unentgeltlich zur Verfügung gestellt wird und zur allgemeinen Daseinsvorsorge gehört. Würde man also das Verkehrszeichen 250 (Verbot für Fahrzeuge aller Art) mit dem Zusatzzeichen „Anlieger frei“ anbringen (dies wäre die klassische Beschilderung für eine sogenannte Anliegerstraße), würde dies der ursprünglichen Widmung der öffentlichen Verkehrsfläche entgegen stehen und wäre somit rechtswidrig.