Rettungsgassen-Info-Schilder

abgelehnt

Trier hat ein doch gut funktionierendes Rettungssystem.

Feuerwehr, Notarzt und Polizei sind ordentlich ausgerüstet. Nur wäre es häufig wünschenswert, wenn die Einsatzkräfte mit Blaulicht schneller durch den Verkehr zur Einsatzstelle kämen. Bei Ampelstau fangen unvernünftige Autofahrer häufig erst dann an, eine Rettungsgasse zu bilden, wenn das Einsatzfahrzeug hinter ihnen steht und wartet, bis der Weg frei gemacht wird.

Wenn alle Fahrzeuge vor roten Ampeln und in sonstigen Staus die Rettungsgasse vorbereiten würden kämen Einsatzfahrzeuge schneller zum Ziel, was für alle von Vorteil wäre.

Ich schlage vor, die Autofahrer mit kleinen Informationsschildern auf diese Problematik aufmerksam zu machen. Diese Schilder sollten, für im Stau stehende Autofahrer gut sichtbar, auf ca. 1 m Höhe, an Lampen auf Mittelstreifen oder in Grünstreifen von zweispurigen Straßen jeweils vor Ampeln und an kritischen Stellen montiert werden. Insbesondere das Moselufer und der Alleenring könnten einige Schilder vertragen.
Ich bin mir sicher, dass die Feuerwehr viele neuralgischen Ampel-/Berufsverkehr-Stau-Stellen benennen kann.

Schildvorschlag (siehe Bild).

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihre Anregung. Leider können wir Ihre Anregung nicht aufgreifen. Ein entsprechendes Verkehrszeichen ist weder in der Straßenverkehrsordnung noch im Verkehrszeichenkatalog des Bundesverkehrsministeriums enthalten. Nach der Verwaltungsvorschrift zu § 39 Straßenverkehrsordnung darf die Verkehrsbehörde jedoch nur solche anordnen. Die gesetzliche Pflicht freie Bahn zu schaffen beginnt erst, wenn die Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer das Martinshorn hören und/oder das Blaulicht sehen. Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer müssen nicht ständig mit Einsatzfahrzeugen rechnen, sondern nur dafür sorgen, dass etwaige Signale wahrgenommen werden können.