Fahrradparkplätze Porta Nigra (Nord)

(teilweise) umgesetzt

An der Porta Nigra (Nordseite) stehen gerade einmal drei Fahrradbügel. Diese reichen bei Weitem nicht aus.
Es wäre toll, wenn man dort die Anzahl der Abstellmöglichkeiten signifikant erhöhen würde. Dafür würde sich z. B. die nicht mehr gastronomisch genutzte Fläche auf dem Porta-Nigra-Platz anbieten, die zur Zeit stark von Falschparkern frequentiert wird. Hierzu auch die Frage: Macht die Stadt die Falschparker für den bereits an den Platten entstandenen Schaden haftbar?

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihre Anregung. Neben den genannten Radbügeln gibt es weiter östlich im Bereich der Einmündung der Rindertanzstraße weitere offizielle Fahrradabstellflächen, darüber hinaus auch auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Allee. Diese sind für Personen mit dem Ziel nördlich der Porta Nigra sehr gut nutzbar. Für Personen, die die Fußgängerzone zum Ziel haben gibt es in der Simeonstraße sowie der Moselstraße insgesamt 28 Fahrradbügel für 56 Fahrräder (vgl. https://geoportal.trier.de/trier/index.php; dort im Stadtplan bitte in der Ebene Verkehr und Mobilität / Parken die Fahrradabstellanlagen aktivieren; Hinweis: der Standort der Fahrradbügel in der Simeonstraße ist dort aktuell noch nicht erfasst, da er zum Zeitpunkt der Erfassung gerade im Umbau war, hier befinden sich 10 Radbügel für 20 Räder).

Darüber hinaus befindet sich der angesprochene Bereich nördlich der Porta Nigra in der planerischen Überprüfung. Die ehemalige Sondernutzungsfläche des „Christoffel“ soll zunächst weiterhin für gastronomische Sondernutzungen freigehalten werden und zwar für den Fall, dass Gastronomen, die zur Zeit keine Außengastronomiefläche vor ihren Gaststätten haben, diese evtl. zusätzlich nutzen möchten um während der Corona-Pandemie ihren Betrieb trotz Abstandsvorschriften etc. aufrecht halten zu können. Im Bereich unmittelbar angrenzend an die Einmündung zur Rindertanzstraße soll mittelfristig eine öffentliche Toilettenanlage errichtet werden. In diesem Zusammenhang muss die Fläche östlich der Sondernutzungsfläche insgesamt neu geordnet werden (also Abstimmung zu Radbügeln, Motorradabstellfläche, Abfallbehälter, öffentliche Toilette). Ggf. müssen Teile der heute verorteten Nutzungen ausgelagert werden. Wieviel Radabstellplätze letztlich in diesem Bereich insgesamt dauerhaft vorgehalten werden muss noch der weiteren Planung überlassen werden. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass unabhängig davon zumindest in den Sommermonaten mit der Fahrradgarage an der Porta-Nigra in der ehemaligen Unterführung eine sichere und witterungsgeschützte Fahrradabstellmöglichkeit mit einer Kapazität von 300 Plätzen besteht.

Zu ihrer anderen Frage: Die Schäden am Plattenbelag wurden nicht durch die dort unrechtmäßig geparkten Fahrzeugen verursacht. Das Ordnungsamt protokolliert hier die Falschparker.

Freundliche Grüße
Ihre Stadtverwaltung