Spielplatz im Schloßpark Kürenz komplett für Hunde sperren.

abgelehnt

Der Schloßpark Kürenz wird von immer mehr Hundehaltern frequentiert. Unter den vielen Vernünftigen sind auch eine Menge Leute dabei die den Sandkasten und den Spielplatz nutzen um den Hund ihr großes und kleines Geschäft verrichten zu lassen. Da auch der sorgfältigste Hundebesitzer nicht vermeiden kann, dass sein Hund dort das Bein hebt, sollte der ganze Bereich für Hunde gesperrt werden.

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihre Anregung, aufgrund ihrer grundsätzlichen Bedeutung auch für andere öffentliche Grünflächen haben wir Ihren Vorschlag in der Arbeitsgruppe Spielraum beraten und sind zu dem Ergebnis gekommen, das ein generelles Hundeverbot für den Schlosspark Kürenz und die dort integrierten Spielplätze nicht sinnvoll ist.

Laut Grünanlagen- und Spielplatzsatzung ist bereits jetzt das Mitführen von Hunden verboten. Im § 3 der Satzung heißt es:

(1) Hunde dürfen auf Kinderspielplätzen und angrenzenden Anlagen nicht mitgeführt und in
Pflanzbeete geführt werden. Dies gilt auch für das unmittelbare Umfeld der genannten
Bereiche.
(2) Wer in Grünanlagen Hunde mitführt hat dies so zu tun, dass deren Benutzer nicht gefährdet,
geschädigt oder belästigt werden. Hunde dürfen nur angeleint mitgeführt werden. Die Leine
darf nicht länger als 2 m sein. Die Person, welche einen Hund führt, muss jederzeit in der
Lage sein, das Tier zu beherrschen.
(3) Es ist verboten, Grünanlagen durch Hunde verunreinigen zu lassen. Ein Hundehalter bzw. –
führer, der entgegen dem Verbot des Satzes 1 handelt ist verpflichtet, den Hundekot
umgehend zu entfernen und ordnungsgemäß zu entsorgen.
(4) Von den Verboten unter § 3 Abs. 1 und 2 ausgenommen sind Dienst- und Blindenhunde
beim zweckentsprechenden Einsatz.

Demzufolge sieht die AG Spielraum keinen Bedarf, ein darüber hinausgehendes Hundeverbot speziell für den Schlosspark Kürenz und die dort integrierten Spielplätze zu erlassen.