Bundesfördermittel für den Radverkehr

wird berücksichtigt

Guten Tag,
das Bundesumweltministerium fördert im Rahmen der Initiative „Klimaschutzprojekte im kommunalen Umfeld – Kommunalrichtlinie“ u.a. Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs: https://www.ptj.de/projektfoerderung/nationale-klimaschutzinitiative/kom....
Als finanzschwache Kommune könnte die Stadt für verschiedene Maßnahmen eine Förderquote von 60%, zum Teil sogar 80% der Kosten erhalten.

Meine Fragen: Wird diese Fördermöglichkeit aktuell bei der Radverkehrsplanung schon berücksichtigt? Wenn ja, welche konkreten Projekte sind das?

Über eine informative Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.
Danke und freundliche Grüße!

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihre Anregung. Bei den Infrastrukturmaßnahmen der Stadt Trier ist der Baustein „Radverkehr“ meist integriert und berücksichtigt.
Sofern Fördermittel abgerufen werden können, wird dies von der Stadt Trier auch getan. Wichtig beim Abruf der Fördermittel ist unter anderem, dass die Fördergelder, beziehungsweise die unterschiedlichen Zuschussstellen gegeneinander förderunschädlich sind. Dies bedeutet, dass sie sich nicht gegenseitig widersprechen oder gar aufheben.

Für Fördermittel, die eine größere prozentuale Förderquote auf die Gesamtmaßnahme haben, wäre es beispielsweise förderschädlich, kleinere Fördergelder mit geringerer Förderquote abzurufen, da diese sich gegenseitig aufheben (schaden) würden.

Zusätzlich hat die Stadt Trier eine Beratungsstelle, deren Aufgabe darin besteht, die unterschiedlichen Fördermittel unter den jeweiligen Fördertatbeständen abzuwägen und zu akquirieren.