Hindenburgstraße umwidmen

abgelehnt

Die Hindenburgstraße ist ja dem damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg gewidmet.
Diese Person ist in der geschichtlichen Betrachtung nicht unumstritten weshalb einige Personen eine Umwidmung wünschen. Jetzt ist eine Umbenennung für die Anwohner mit hohen Kosten verbunden worauf ca 80% der Anwohner eine Umbenennung abgelehnt haben..
Vorschlag: Die (Paul von)Hindenburgstraße wird umgewidmet in die Hindenburgstraße (Ort im Kreis Stendal). Ganz formell.
An die Straßenschilder kommen neue Erklärschildchen dran(nach Aussage TBA ca.80-100€ zzgl.Montage). Die Straße ist dann nicht mehr offiziell nach der Person benannt und die Anwohner müssen nichts umändern (Pässe, Verträge, KFZ-Zulassungen usw).

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihren Hinweis. Die von ihnen vorgeschlagene Umdeutung des Namens "Hindenburg" löst nicht die Probleme, die mit diesem Namen verbunden sind. Bei der Umbenennung geht es nicht nur um die gesellschaftspolitische Einordnung des Geschichtsbilds Hindenburgs, sondern auch darum, dass Hindenburg aktuell von bestimmten Kreisen als Held stilisiert wird. Dagegen muss nach Aussagen des Oberbürgermeisters ein klares Zeichen gesetzt werden. Der Stadtrat hat sich in der Vergangenheit bereits grundsätzlich für die Umbenennung der Straße ausgesprochen. Die Anwohnerinnen und Anwohner und der damals zuständige Ortsbeirat Mitte-Gartenfeld äußerten sich seinerzeit ablehnend gegenüber dem Umbenennungsvorhaben. Durch die Veränderung der politischen Verhältnisse nach der Kommunalwahl, hat der 2018 neu gewählte Ortsbeirat Mitte-Gartenfeld nun den Beschluss gefasst, die Umbenennung zu fordern. Damit dies rechtsicher möglich ist, wird der Stadtrat in einer der kommenden Sitzungen das Thema erneut beraten und gegebenenfalls die Aberkennung des Namens beschließen.