Fahrlehrer bei der Stadt beschäftigen?!

abgelehnt

Die Stadt Trier könnte eigene Fahrlehrer beschäftigen, um betriebsintern eigene Mitarbeiter fortzubilden, damit sie entweder überhaupt einen Führerschein bekommen bzw. wiedererlangen oder zum vorhandenen PKW-Führerschein noch einen LKW-Führerschein merwerben können, um dann bei Ämtern wie StadtGrün oder Stadtreinigung entsprechend qualifizierte Tätigkeiten auszuüben. In Kooperation mit A.R.T. und/oder SWT könnten für diese Unternehmen Mitarbeiter entsprechend qualifiziert werden, um dort personelle Engpässe im LKW- und BusfahrerBereich einzudämmen.

Synergieeffekte für Stadt / ART / SWT und Mitarbeiter wären, dass schneller und vielleicht auch einfacher qualifizierte Mitarbeiter vorhanden sind, ohne auf fremde Fahrschulen zurückzugreifen und die Mitarbeiter könnten finanziell entlastet werden, wenn sie die entsprechenden Führerscheins nicht (komplett) aus der eigenen Tasche zahlen müssten.

Vielleicht gibt es auch Mitarbeiter bei der Stadt, die eine entsprechende Ausbildung zum Fahrlehrer machen möchten, um dann als städtischer Fahrlehrer ihr Kollegen weiterzubilden?!
Beim Amt 32 könnte vielleicht eine entsprechende Abteilung eröffnet werden, um solche Qulifizierungen durchzuführen.....

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihre Anregungen, die wir geprüft und für uns bewertet haben. Aktuell haben wir als Personalentwicklungsmaßnahme für Beschäftigte aus dem Tiefbauamt, Amt für StadtGrün und dem Stadtreinigungsamt als berufsbegleitende Weiterbildungsqualifizierung den Erwerb der Fahrerlaubnis Klasse CE aufgelegt. Zwei Personen können pro Jahr nach einem Bewerbungsverfahren die Fahrerlaubnis erwerben unter der Maßgabe, anschließend auch im Winterdienst eingesetzt zu werden. Das funktioniert gut und wird intensiv angenommen, weil mit der Fahrerlaubnis CE höher qualifizierte Tätigkeiten ausgeübt werden können. Bisher haben sechs Beschäftigte die Fahrerlaubnis erworben. Dabei entstehen uns Kosten in Höhe von ca. 10.000,- € pro Jahr.
Die Kosten für einen bei der Stadtverwaltung beschäftigten Fahrlehrer wären weitaus höher. Die Kosten für den Arbeitsplatz, die Investitionen und deren Unterhaltung würden mehr als das zehnfache ausmachen. Die Investitionen für die notwendigen Fahrzeuge, LKW, Anhänger, Pkw, sind beträchtlich, ebenso wie deren Unterhaltung.
Darüber hinaus ist der Bedarf nicht ausreichend für eine unbefristete Beschäftigung. Vielmehr können wir den für uns notwendigen Bedarf durch die oben beschriebene Personalentwicklung auffangen.
Zwar wären in einer wie beschriebenen Zusammenarbeit mit SWT und auch der ART Synergieeffekte denkbar. Insgesamt ist jedoch die Beschäftigung eines eigenen Fahrlehrers bei der Stadtverwaltung als unwirtschaftlich zu qualifizieren und deshalb nach der Gemeindeordnung und den Haushaltsgesetzen nicht möglich.
Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne