Verteilung von nicht adressierter Werbung nur in Briefkästen mit ausdrücklichem Hinweis "Werbung erwünscht

abgelehnt

Obwohl die absolute Mehrheit der Bevölkerung (83%) Werbeprospekte im Briefkasten ablehnt, werden in Deutschland jährlich ca. „1,2 Milliarden Kilogramm“ davon verteilt. Das ist eine unglaubliche Verschwendung von Ressourcen und Energie, eine Belastung für die Entsorgungssysteme und die Umwelt und eine große Belästigung für Bürger und Bürgerinnen.

Deshalb rege ich an, das System nach Amsterdamer Vorbild zu ändern, so dass nicht adressierte Werbung nur in Briefkästen mit „Ich möchte Werbung“-Aufkleber eingeworfen werden darf.

Vorbild Amsterdam: In der niederländischen Hauptstadt erhält man nicht adressierte Werbepost nur noch, wenn man einen “Ja”-Aufkleber am Briefkasten anbringt. Kein Aufkleber = kein Einwurf von Werbung erlaubt. Missachtung wird mit 500 Euro Ordnungsgeld bestraft. Jährlich werden dadurch ca. 700 Müllwägen und 6 Millionen Kilogramm Papier eingespart. Viele weitere niederländische Städte folgen jetzt diesem Vorbilf. Es wird Zeit, dass auch deutsche Gemeinden hier tätig werden und etwas gegen die sinnlose Verschwendung von Ressourcen und Energie und die Belastung der Umwelt tun.

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihren interessanten Hinweis. Die Stadt Trier kann hier nicht regelnd eingreifen. Die Regulierung des Postwesens ist eine hoheitliche Aufgabe des Bundes und ist im Postgesetz geregelt. Die Übernahme des Amsterdamer Modells kann nicht vom Stadtrat beschlossen werden. Hier ist die Bundespolitik gefordert.