Gestaltung Römerbrückenkopf

abgelehnt

Seit vielen Monaten ist eine Umgestaltung der Römerbrücke eines der großen Themen unserer Stadt. Es ist ein sehr wichtiges repräsentatives Projekt für unsere seit der Antike bestehenden Stadt. Bei dieser Tatsache möchte ich mich nicht bei diesem Projekt unbeteiligt lassen und erläutere hiermit meinen Vorschlag zur Umgestaltung.

Aufgrund der Verbindung zur Antike, schlage ich vor der Römerbrücke einen klassizistischen Flair zu verleihen. Dieser Stil basiert auf den Künsten der Antike und ist daher der passenste für die älteste Brücke Deutschlands.
Links, am Bückenkopf zur Stadtinnenseite, sind noch mehrere Stücke eines klassizistischen Geländers erhalten. Dieses könnte unsere Stadt als Vorbild nehmen und es auf das gesamten Römerbrückengeländer ausdehnen.
Auch der westliche Römerbrückenkopf kann sich dieser Gestaltung anfügen. Rechts nach Trier West kommend befindet sich bereits ein (neo-)klassizistisches Gebäude, dem sich das alte Gasthaus "Reiters Garten" passend anfügen würde, welches einst an der Stelle der heute geschlossenen Sparkasse stand. Ein Wiederaufbau dieses (neo-)klassizistischen Gebäudes würde sich also perfekt in das Ambiente der Römerbrücke einfügen. Zudem würde eine Wiederherstellung dieses Gasthauses ein glanzvolles Stück der Baukunst in Trier wiederbeleben , welches wir tragischer Weise einst verloren haben.

Diese Umgestaltung würde nicht nur Römerbrücke mitsamt seinem westlichen Kopf aufwerten, sonder wäre zudem eine wunderschön anzusehende Anbindung an unsere stolze antike Geschichte unserer Stadt Trier.

Zum Schluss ist zu sagen, dass es mich sehr freuen würde wenn eine Diskussion zu meinem Vorschlag im Stadtrat stattfinden würde. Es geht hierbei schießlich um das Antlitz unserer kostbaren Stadt und seiner historisch unersetzbaren Brücke.

Mit Dank und freundlichen Grüßen,
ein stolzer Bürger dieser Stadt

Hinweise der Verwaltung: 

Zur Gestaltung des Römerbrückenkopfes wurde 2012 ein Wettbewerb mit dem den Titel "Römerbrücke und Umfeld" durchgeführt. Im Vorfeld dieses Wettbewerbs wurden bereits 2011 ein Fach- und einen Bürgerworkshop sowie eine öffentliche Auftaktveranstaltung durchgeführt, bei denen die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit hatten, ihre Ideen für die Umgestaltung der Römerbrücke mit einzubringen.
Der Wettbewerb umfasste nicht nur die Gestaltung des westlichen Römerbrückenkopfes, sondern die gesamte Brücke einschließlich beidseits der Mosel flußauf- und -abwärts gelegene Uferabschnitte.
Die angeregte Verwendung eines klassizistisch gestalteten Geländers sowie der Wiederaufbau eines neoklassizistischen Gebäudes an der Stelle des Sparkassengebäudes ist in dem Siegerentwurf nicht vorgesehen und im Rahmen der Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs nicht realisierbar.

Alle Unterlagen zum Wettbewerb einschließlich des Siegerentwurfs der Münchner Büros lohrer.hochrein landschaftsarchitekten mit Day & Light Lichtplanung Gbr finden sich auf der Internetseite der Stadt Trier unter: https://www.trier.de/bauen-wohnen/sonderprojekte/wettbewerbe/wettbewerb-...

Für den westlichen Römerbrückenkopf wurden die Planungen inzwischen weiter ausgearbeitet. Die Unterlagen zum aktuellen Entwurf finden sich ebenfalls auf der Internetseite der Stadt Trier unter https://www.trier.de/bauen-wohnen/stadtplanung/stadtumbau/roemerbruecken...

Für den Umbau des westlichen Römerbrückenkopfes liegt seit Herbst 2019 der Fördermittelbescheid für die Verkehrsanlagen vor. Der Umbau soll nach der Ausschreibung im Sommer diesen Jahres beginnen. Der Baubeschluss hierzu wurde bereits in 2017 gefasst. Eine erneute Diskussion im Stadtrat ist nicht vorgesehen. Die Unterlagen hierzu finden sich auf der Internetseite der Stadt Trier unter: https://info.trier.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=9569#searchword.
Nach der voraussichtlich zweijährigen Bauzeit für die Verkehrsanlagen werden sich die Umbaumaßnahmen im Bereich der Freianlagen anschließen.