Kein Einweggeschirr bei kommunalen Veranstaltungen

wird berücksichtigt

Auf vielen Veranstaltungen im städtischen Bereich (zum Beispiel Schulen, Kitas, Arena, Tufa, Ex-Haus, Feuerwehrfesten, Stadion) oder Veranstaltungen. bei denen städtische Gebäude oder Flächen (auch an Dritte) zur Verfügung gestellt werden, wird nach wie vor Einweggeschirr (SB) verwendet.
Vorschlag: Keine von der Stadt oder von deren "Unterabteilungen" oder Kommunalen Firmen (zum Beispiel TTM und MVG) dürfen zu Veranstaltungen noch Einweggeschirr einsetzen (Vorbildfunktion).
Auf an Dritte überlassene und von dennen durchgeführte Veranstaltungen auf städtischen Flächen, Märkten oder in Gebäuden (zum Beispiel Altstadtfest, Weihnachtsmarkt, Sporttuniere, Palastgartenfest) wird an die Auflage gekoppelt, kein Einweggeschier(SB) zu nutzen.
Dies kann der Rat bestimmen oder die Stadt als Hausherr

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihre Anregung. Die Stadt Trier hat im März 2019 den bundesweit wohl ersten "Aktionsplan Entwicklungspolitik" zur kommunalen Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele veröffentlicht. Der Aktionsplan beinhaltet 193 Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit in der Stadt, die in den nächsten 5 Jahre umgesetzt werden sollen.
Dazu zählt auch die Erstellung eines verbindlichen Leitfadens für die Berücksichtigung öko-sozialer Kriterien bei Veranstaltungen auf dem Stadtgebiet. Dieser Leitfaden soll sowohl für die Planung und Durchführung repräsentativer Veranstaltungen von Institutionen, Behörden und Verbänden als auch für kommerziellen Veranstaltungen Hilfestellung geben. Dazu gehört auch der Verzicht auf Einweggeschirr.
Die Erstellung dieses Leitfadens wird innerhalb der Verwaltung von der Trierer Tourismus und Marketing GmbH (TTM) organsiert. Ein erster Workshop "Nachhaltige Veranstaltungen" fand Ende Oktober 2019 statt. Die Erstellung des Leitfadens soll in 2020 abgeschlossen werden.