Geruchsbelästigung durch Öfen

wird berücksichtigt

Kaum, dass die Heizperiode begonnen hat herrscht in der Region Hermesstraße Wilmowskystraße im Gartenfeld sowie auch in anderen Teilen des Gartenfeld eine extreme Geruchsbelastung. Das Durchlüften der Wohnung ist unter diesen Bedingungen nicht möglich ohne, dass es riecht als ob man ein Lagerfeuer im Zimmer gemacht hätte. Genaue Ursache der Geruchsbelästigung allerdings unklar.

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihre Anregung. Die Stadt hat leider keine Möglichkeiten, gegen Geruchsbelästigung durch Öfen vorzugehen, sofern die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden.
Jede Betreiberin oder jeder Betreiber einer Feuerstätte hat diese nach den gesetzlichen Regeln zu betreiben. Behörden und Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger kontrollieren im staatlichen Auftrag die Immissionen dieser Feuerstätten. Hierzu werden diese regelmäßig auf die Einhaltung der Grenzwerte überprüft und bewertet. Eine kontinuierliche Überwachung ist dabei aber leider nicht möglich.
Feuchtes und großstückiges Holz, zu starke Drosselung des Ofens und vielfältige andere Ursachen können zu stärkerer Rauchentwicklung führen. Eine Tiefdrucklage des Wetters, wie es oft am Anfang und am Ende einer Heizperiode vorkommt, begünstigt zudem ebenfalls eine Rauch- bzw. Geruchsbelästigung.
Rauchentwicklung alleine bedeutet aber noch nicht, dass dadurch Grenzwerte überschritten werden. Nur wenn Grenzwerte überschritten werden, wie sie beispielsweise im Bundes-Immissionsschutzgesetzes festgelegt sind, können Sanktionen erfolgen. Eine reine Geruchsbelästigung reicht nach der derzeitigen Rechtsprechung nicht aus.