Eichenprozessionsspinner Petrisberg

(teilweise) umgesetzt

Auf dem Petrisberg, an der Ecke Jean-Paul-Sartre Promenade und Jean-Paul-Sartre Straße hängt seit nunmehr Wochen ein Warnschild wegen Eichenprozessionsspinnerbefalls der dortigen Eichen.
Frage: Warum ist das Nest dort nach Wochen noch immer nicht entfernt worden? Ein Warnhinweis nützt nicht viel, die feinen Häärchen fliegen viel weiter, als das Absperrband.
Bitte lassen Sie das/die dort vorhandenen Nest/er entfernen, damit man die Gegend wieder gefahrlos passieren kann oder sorgen Sie für eine weiträumigere Absperrung.

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank, dass Sie uns Ihre Beobachtung mitgeteilt haben. Das hilft uns, wirkungsvoll gegen die Raupen des Eichenprozessionsspinner vorzugehen. Mittlerweile wurden die Raupen an der Ecke Jean-Paul-Sartre Promenade und Jean-Paul-Sartre Straße beseitigt.

Aufgrund der jahreszeitlich bedingten Belastung mussten bei der Bekämpfung der Raupen Prioritäten gesetzt werden. Zunächst wurden die Raupen im Umfeld von Kitas, Spielplätzen und Schulen entfernt, im Anschluss erfolgte die Beseitigung der Raupen an den übrigen Stellen. Insgesamt gab es ca. 450 befallene Eichen, die Anzahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig erhöht.
Mittlerweile wurden bei mehr der Hälfte der Eichen die Nester entfernt. Die beauftragte Fachfirma ist weiterhin mit den Arbeiten beschäftigt. Wenn an einem Baum viele Nester festgestellt werden, benötigt man für die Beseitigung bis zu zwei Arbeitstage.

Bis zur Beseitigung ist als Erstmaßnahme die Absperrung der betroffenen Stellen sehr sinnvoll, da dadurch die Gefahr eines Kontaktes mit den Brennhaaren der Raupen deutlich verringert wird. In der Regel fliegen die Brennhaare der Raupen auch nicht durch die Landschaft, sondern reagieren nur bei direktem Kontakt. Mit dem Schild wollen wir die Spaziergänger dazu animieren, zügig den Baum zu unterqueren oder in passender Entfernung vorbeizugehen.