Verkehrsspiegel Fußgängerüberweg Konrad-Adenauer-Brücke

abgelehnt

Die Querung des Fußgängerüberwegs an der nördlichen Brückenseite Richtung St.Matthias ist sehr unübersichtlich. Durch die kurze Ausfahrt, dem großen Winkel und der abschüssigen Position kann man die Fahrbahn so gut wie nicht einsehen. Ein Verkehrsspiegel könnte hier für deutlich mehr Sicherheit sorgen. Auch ein Hinweis für die abbiegenden PKW wäre nicht schlecht.

Damit keine Missverständnisse entstehen, gemeint ist der Fußgängeruberweg an der Brückenabfahrt Richtung Konz an der südlichen Brückenseite, also Flußaufwärts und nicht die nördliche. Die Darstellung in der Karte ist ebenfalls verschoben.

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihre Anregung. Die Einrichtung von Verkehrsspiegeln an unübersichtlichen Ausfahrten und Einmündungen erreichen uns immer wieder. Grundsätzlich werden keine Verkehrsspiegel installiert, da eine Einzelmaßnahme auch in anderen Straßen weitere Anträge nach sich ziehen würden, die im Rahmen der Gleichbehandlung ebenfalls positiv bewertet werden müssten. Deshalb muss sich die Neuinstallation von Verkehrsspiegeln auf ein Minimum bei Unfallschwerpunkten, die im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Verkehrsschau festgestellt werden, beschränken.

Darüber hinaus birgt ein Verkehrsspiegel die Gefahr mit sich, dass Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, ob sie mit dem Fahrrad - oder dem Auto fahren oder zu Fuß gehen, sich ausschließlich auf die Ansichten im Spiegel verlassen und somit geneigt sind, den fließenden Verkehr nicht zu beobachten. Der Spiegel kann gerade in den Wintermonaten beschlagen und die Einsicht in die Straße erschweren. Zudem besteht die Möglichkeit, dass durch Vandalismus die Spiegel verdreht werden und somit den Blickwinkel verändern. Dies hätte einen erhöhten Kontrollaufwand des Tiefbauamtes zur Folge, der jedoch nicht geleistet werden kann.