Randbewuchs an Verkehrsflächen

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Moselradweg ab Messepark
- links Betriebsgelände der Staustufe Trier
- rechts Betriebsgelände der Firma Bösen

Hallo,

die Natur sprießt trotz Trockenheit und versperrt vielerorts die Sicht oder gar den Weg. Im Stadtgebiet sind einige Verkehrsschilder nicht wahrnehmbar und einige Fuß- und Radwege stark eingeschränkt.

Besonders aufgefallen sind mir:

Verkehrsschilder in der Metternichstraße/Ohmstraße (Fahrtrichtung Ruwer), unter anderem das Achtung Radfahrer Schild (nebenbei bemerkt, das hängt etwas hoch) und das Halteverbotsschild. Angrenzend dazu der Fuß/ Radweg zur Brücke nach Pfalzel, hier wird die Verkehrsfläche stark eingeschränkt durch wuchernde Pflanzen.

Der Moselradweg ab Konrad-Adenauer-Brücke auf der West-Seite: Die Verkehrsfläche ist eingeschränkt, Kurven sind gefährlich und glücklicherweise hat die Firma Bösen reagiert und ihrerseits freigeschnitten, so dass es nur durch die Pflanzen auf dem Gelände der Staustufe zu Einschränkungen kommt. Sonst wäre der Weg unpassierbar.

Zusätzlich ist der gemeinsame Fuß/ Radweg ab Euren Eisenbahnstraße begleitend der Bundesstraße Richtung Luxemburg teilweise stark eingeschränkt durch Bewuchs an der ehemaligen Bundeswehr Einrichtung. Hier tatsächlich so stark, dass an den Stellen, an denen Straßenlaternen stehen, nicht mal 1 Meter Platz verbleibt.

Das gesamte Stadtgebiet sieht fast überall so aus. Einmündungen, Kreuzungen, Verkehrsschilder, Fußwege, Fahrradwege. Alles ist zugewuchert. Hier ist überall die Verkehrssicherheit sämtlicher Verkehrsteilnehmer eingeschränkt, oder gar nicht sichergestellt. Will sagen Begegnungsverkehr ist teilweise nicht möglich, die Wege sind so nicht richtig benutzbar. Und zusätzlich sind einige Verkehrsschilder nicht lesbar, die meisten davon zum Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer.

Vorschlag: Rückschnitt der großen Sträucher, aber den restlichen Randbewuchs insektenfreundlich behandeln. Also um die 30cm Wiese am Rand mähen und den Rest stehen lassen.
-> Turnusmäßige Wiederholung nach Bedarf, die Natur wächst weiter. Das ist kein einmaliges Erlebnis im Laufe des Jahres und auch keine Überraschung. Ist hier eine Ortsbegehung via Fahrrad/ zu Fuß durch das zuständige Amt möglich?

Fragen: Sind diese Maßnahmen regelmäßig und immer zu Beginn der Wucherei eingeplant, also fester Bestandteil des Jahresablaufs des zuständigen Amtes (Grünflächenamt?), oder muss dies jedes Jahr immer wieder vom Bürger/ Betroffenen abschnittsweise erbeten werden? Wenn nein, gibt es Planungen, konkrete Ideen um dauerhaft nutzbare Wege zu gewährleisten? Gibt es hier ein Qualitätsmanagement? Wenn nein, gibt es hierzu Planungen?

Grundsätzlich sind mir leere Stadtkassen und hoher Arbeitsdruck allerorts bewusst. Hierbei handelt es sich allerdings um das Freihalten von teilweise hoch frequentierten Verkehrswegen, so etwas geschieht auf Kraftfahrstraßen allerhöchstens in Nebenstraßen am Ortsende und dort stört es weniger den Verkehrsfluss denn die Optik.

Wieder ein leider schönes Beispiel dafür, dass Fußgänger und Fahrradfahrer sich zu recht als Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse fühlen. Eigens angelegte Wege, damit der Autofahrer schön seine Ruhe auf der Fahrbahn hat, sind nicht nutzbar. Schade. Wenn ich auf der Straße fahre, weil die Wege nicht benutzbar sind, abgesehen von den baulichen Zuständen und sämtlichen anderen Mängeln, wird vorsätzlich nah überholt, gehupt, gefährdet.

Bei dem Rückschnitt des Grüns handelt es sich um eine äußerst DRINGENDE Angelegenheit, ich bitte wirklich um zeitnahes Handeln.

Freundliche Grüße

PS: Wie lange sind denn die geplanten Bearbeitungszeiten auf dieser Plattform? Ich beobachte seit ca. 4 Wochen äußerst wenig Aktivität seitens der Betreiber und noch länger seitens der Verwaltung. Urlaubszeit, Personalmangel, woran liegts?