Schnelles Fahren / Beschleunigen in Karl-Marx-Straße und Brückenstraße

abgelehnt

Guten Tag,

die Brückenstraße und Karl-Marx-Straße als durchgängige Einbahnstraße verleiten offenbar zum schnellen Fahren und lauten Beschleunigen. Wenn die Ampel zur Römerbrüche dann auch noch grün zeigt wird Vollgas gegeben.

Besteht da nicht die Möglichkeit die 30er Zone besser auszuschildern?
Mehr Schilder, eventuell durch eine Markierung auf der Straße? Sollte über die Einrichtung von Bremsschwellen (Berliner Kissen) nachgedacht werden?

Die täglichen Beschleunigungsorgien mit knatternden Auspuffanlage sind zugebener Maßen in erster Linie eher störend und werten das Karl-Marx-Viertel nicht gerade auf. Gefährlich wirds, wenn man schnell genug auf den Bürgersteig springt nur selten ;-)

Mit besten Grüßen

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die Situation noch einmal überprüft.
Eine zusätzliche Beschilderung der Tempo 30 Zone oder auch der Einbau von Bremsschwellen führt nicht zu einer Verbesserung der Situation.

Die Brückenstraße/Karl-Marx-Straße ist bekanntlich eine bedeutender Streckenabschnitt im Wegenetz der Stadt. Der Straßenzug ist die Haupterschließungsstraße vom zentralen Innenstadtbereich in die westlichen Stadtteile.

Bedingt durch den hohen ÖPNV-Anteil, durch die im Verkehr mitfließenden Radfahrenden und durch Parksuchverkehr verbunden mit entsprechenden Rangiervorgängen, kommt es nach den verkehrsbehördlichen Feststellungen oft dazu, dass ein stetiger Verkehrsfluss unter Erreichung der theoretisch möglichen innerörtlichen zulässigen Höchstgeschwindigkeit in der Straße nicht möglich ist.

Von den Bremsschwellen sind nicht nur der Pkw Verkehr betroffen, sondern alle Verkehrsteilnehmer, z.B. Radfahrer, Busse, Rettungs- und Winterfahrzeuge.
Die angestrebte Geschwindigkeits-, Lärm- und Schadstoffverringerung tritt in vielen Fällen nicht ein, da die Fahrzeugführer vor der Schwelle abbremsen und anschließend wieder beschleunigen.

Alles in Allem sind nach den hier vorliegenden Erkenntnissen keine Gefahrenmomente erkennbar, die mittels verkehrsbehördlicher Anordnung beseitigt werden können.